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Sport im Norden Voß siegt und lobt, Kreutzmann Zweiter
Sportbuzzer Sport im Norden Voß siegt und lobt, Kreutzmann Zweiter
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21:23 24.06.2013
Mächtige Sprünge vor vollem Haus: Der Kasseburger Jörg Kreutzmann „fliegt“ mit Lacoeur im Großen Preis des Kaufhauses Stolz auf den zweiten Platz. Quelle: Fotos: Lafrentz/Schwennsen
Burg a. F

Dieses Turnier hatte es in sich: Am Sonntag gegen 17.30 Uhr fand der Sieger des Großen Preises dann auch die richtigen Worte und hob zu einer Lobeshymne für die „Macher“ an: Thomas Voß, international renommierter Springreiter aus Schülp, bedankte sich auch im Namen seiner Kollegen beim Veranstalter für die unermüdliche Arbeit beim Fehmarn-Pferde-Festival.

„Das hat mich schon sehr berührt, ich kenne Thomas ja schon seit vielen Jahren,“ sagte Hinrich Köhlbrandt, Vorsitzender des ausrichtenden Fehmarnschen RRV.

Rückblick: Ein Pferde-Festival wie dieses hatten die Fehmaraner noch nie erlebt. Der Auftakt gelang trotz des Dauerregens in der Nacht zuvor trefflich, auch die Eröffnung der nagelneuen Tribüne sorgte für strahlende Gesichter. Doch dann gab‘s die Hiobsbotschaft: Prüfungsabsage am zweiten Tag. Und das Wechselbad der Gefühle ging weiter. Eben noch Frust, folgten zwei sonnige und sportlich tadellose Turniertage zum Abschluss.

Wetterkapriolen können eine Veranstaltung zum Kippen bringen, nicht so auf Fehmarn — und genau das war der Grund dafür, dass Voß zur ausführlichen Dankesrede ausholte. Wenn die zahlreichen fleißigen Helfer im Hintergrund und die Turnierleitung nicht so umsichtig zu Werke gehen würden, dann brächen für den Sport auch Plattformen weg. Das stand beim Pferde-Festival nie zur Debatte. Ebenso wenig wie Träume von Internationalität. „Darüber denken wir nicht nach, wir wollen ein Turnier für Fehmarn und für Schleswig- Holstein sein und bleiben“, erklärte Köhlbrandt. Dass die Fehmaraner Veranstaltung mit diesem Anspruch eines der besten Turniere im Norden ist, zeigte das Starterfeld. Neben Voß, Reserve-Reiter bei den Olympischen Spielen in London, ließen sich auch Europameister Rolf-Göran Bengtsson (Schweden) und der Dänische Meister Lars Bak Andersen nicht durch einen verregneten Tag von der Insel vertreiben. Und auch acht Reitabteilungen gingen beim Festival unverdrossen an den Start. Zudem fand die Sichtung zur Deutschen Jugendmeisterschaft unter guten Bedingungen statt.

Doch das dicht umlagerte Glanzlicht des Turniers war der Große Preis des Kaufhauses Stolz. Köhlbrandt bilanzierte zufrieden: „Ich habe den Eindruck gehabt, dass wir noch nie so viele Zuschauer rings um den Platz hatten.“ Und denen wurde etwas geboten, auch wenn es diesmal nicht die Reiter von der Insel waren, die ganz vorn mitmischten. Voß traute seiner Holsteiner Stute Carena ein sagenhaftes Tempo zu und kam prompt knappe zwei Sekunden vor Jörg Kreutzmann (Kasseburg) mit Lacoeur ins Ziel. Dieser fehlerfreie Sieg im schweren Drei-Sterne-Springen dürfte auch Bundestrainer Otto Becker nicht verborgen bleiben. Hans-Thorben Rüder — immer noch ein Mitglied seines Heimatvereins FRRV, aber in Greven zuhause — wurde auf Travenort‘s Casa Grande Zehnter. Der hatte offenbar am Vorabend mit Rang zwei im Mächtigkeitsspringen Schwung geholt.

Aufschlussreich war der Abteilungswettkampf, immerhin beginnt am 13. September das Landesturnier in Bad Segeberg mit dem größten und aufwändigsten Abteilungswettbewerb Deutschlands. Auf Fehmarn feierten die Stormarner Klubs RFV Bargteheide als souveräner Gewinner und PS Granderheide als Zweiter einen Doppelsieg. Zwei FRRV-Teams landeten auf den Plätzen drei und vier.

• Weitere Resultate:

Seite 22 sowie unter www.reiten-auf-fehmarn.de

Martina Brüske

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