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Sport im Norden Weltklasse in Luhmühlen: Rüder will Medaille
Sportbuzzer Sport im Norden Weltklasse in Luhmühlen: Rüder will Medaille
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23:19 14.06.2018
Lüneburg

„Bei einer Deutschen Meisterschaft guckt man immer nach den Medaillen“, sagt Kai Rüder. Der 46-jährige Pferdewirtschaftsmeister aus Blieschendorf auf Fehmarn startet mit seinem elfjährigen Oldenburger Springpferd „Colani Sunrise“ heute in die Dressur. Morgen folgt der Geländeritt, am Sonntag das Springen. „Wenn die Leistung stimmt, wir am Ende nur Fünfte werden, bin ich bei dem Klassefeld auch zufrieden.“

Erfolgsduo: Kai Rüder will mit „Colani Sunrise“ in der CIC*** Meßmer Trophy aufs Podest. Quelle: Foto: Garve/54°

Denn für den Drei-Sterne-Klassiker ist das Feld mit 55 Nennungen aus 13 Nationen prominent besetzt. Europameisterin Ingrid Klimke mit ihrem Erfolgspferd „Horseware Hale Bob“ hat gemeldet, auch Weltmeisterin Sandra Auffarth mit ihren Nachwuchspferden „Daytona Beach“ und „Viamant du Matz“. DM-Titelverteidigerin Bettina Hoy und Julia Krajewski, die Vier-Sterne-Siegerin des Vorjahres, sind ebenso dabei. Rüder ist nach den ersten Trainingskilometern vor Ort optimistisch: „Colani Sunrise macht einen sehr guten Eindruck, ist fit.“

Einen sehr guten Eindruck hinterließ schon gestern Julia Mestern mit „Grand Prix iWest“. Die 41-Jährige, die seit 2014 auf dem Hof Rohlsdorfer Beek in der Nähe von Scharbeutz zu Hause ist, zeigte mit ihrem elfjährigen Wallach eine nahezu perfekte Dressur, führt das Feld mit nur 26,20 Strafpunkten nach 28 Teilnehmern an. „Das war unsere bislang beste Dressur. Ich habe während des Ritts die ganze Zeit gelächelt. Das ist immer ein gutes Zeichen. Die Atmosphäre im Stadion ist wirklich gigantisch. Ich liebe es, in Luhmühlen zu reiten“, schwärmte Mestern.

Das top besetzte Turnier, bei dem der Deutsche Meister im übrigen 6000 Euro Preisgeld erhält, ist zudem die letzte nationale Sichtung für die Weltreiterspiele, die WM vom 11. bis 23. September in Tyron im US-Bundesstaat North Carolina. Rüder, der mit „Colani Sunrise“ im vergangenen Jahr DM-Sechster im Einzel wurde und das Drei-Sterne-Nationenpreisturnier im polnischen Strzegom gewann, hat das Qualifikationsergebnis für die WM in der Tasche.

„Aber noch nicht das Ticket“, erklärt er schnell. Wenn Bundestrainer Hans Melzer am Sonntag die Longliste, die vorläufigen Nominierungen für die Weltreiterspiele bekannt gibt, wird der Fehmaraner auf der Liste stehen. „Entscheidend wird jedoch das CHIO danach in Aachen sein“, erklärt Rüder. Denn erst nach dem Weltfest des Pferdesports (20./21. Juli) benennt Melzer seinen WM-Kader. Rüder optimistisch: „Wenn die Leistung stimmt, gehe ich davon aus, dass wir dabei sind.“ Info: NDR-Sportclub live: Sa., ab 15.40 Uhr; So., ab 14.10 Uhr.

jek

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