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Sport im Norden Wismar stutzt „Raubmöwen“ die Flügel
Sportbuzzer Sport im Norden Wismar stutzt „Raubmöwen“ die Flügel
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22:25 02.11.2013
Wismars fünffache Torschützin Slavka Ninkovic (r.) stoppt hier Travemündes Laura Riehl, die viermal für die „Raubmöwen“ traf. Quelle: alb
Wismar

Die Handballerinnen des TSV Travemünde haben ihr zweites Drittliga-Spiel dieser Saison verloren: Im Ostsee-Derby bei der TSG Wismar lagen die „Raubmöwen“ bereits zur Pause mit 13:17 hinten. Diesen Rückstand konnte das Team von Coach Thomas Kruse vor 730 Zuschauern nicht wettmachen und verlor schließlich verdient mit 28:32.

„Wir hatten einfach zu viele Fehler in unserem Spiel und sind auch zu fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen. Die Niederlage ist schon verdient. Klar hätten wir das Derby gern gewonnen“, erklärte Kruse nach dem K.o.

Dabei starteten die Gäste gut in die Partie und gingen durch Treffer von Luisa Kieckbusch, Laura Riehl, Frederikke Lærke und Franziska Haupt mit 4:1 in Front (5.). Die TSG agierte nach diesem Weckruf jedoch besser und konnte nach zehn Minuten durch Eva-Maria Kollecker (6) erstmals ausgleichen. Danach zog Wismar auf 11:6 (16.) davon. Doch die „Raubmöwen“ kämpften sich wieder heran und schafften abermals den Ausgleich mit dem 11:11 durch Leonie Wulf (22.). Doch der TSV ließ die Konstanz vermissen, so dass Wismar mit einem 17:13 in die Pause ging. „Wir konnten das Tempo nicht halten. Wenn man zwölf Großchancen nicht macht, kann man das einfach nicht mehr kompensieren“, ärgerte sich Kruse später.

Nach dem Seitenwechsel kam Travemünde zur Freude seiner 50 mitgereisten Fans immer wieder heran (16:18, 18:20, 19:21, 20:22). Zu mehr reichte es aber nicht. „Wir hätten noch zwei Stunden weiterspielen können und nicht gewonnen. Die Mädels müssen verstehen, dass mehr Konzentration notwendig ist. Am Ende hat das Team gewonnen, das den Sieg mehr wollte“, befand Kruse.

Wismar spielte „seinen Stiefel“ bis zum Ende runter und machte den vierten Saisonerfolg perfekt. „Der Gegner war gleichwertig. Wir haben aber nur eine Zeitstrafe und keinen Siebenmeter provoziert. Da fehlte was“, sagte Kruse, während „Franzi“ Haupt schon wieder unterwegs war, um abends noch mit der SG Todesfelde/Leezen in Kropp um SH-Liga-Punkte spielen zu können.

Travemünde: Pooch, Röhr — Haupt (9), Laerke (7), Wulf, Riehl (je 4), Kieckbusch, Wessoly (je 2), R. Gahl, Krey, Eder, H. Gahl, Schmidt.

Beste TSG-Werferinnen: Wolter, Kollecker (je 6).

Zeitstrafen: TSG 1 — TSV 0.

Siebenmeter: 2/3 — 0/0.

mare

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