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Sport im Norden Wismars Handballerinnen gelingt Befreiungsschlag
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18:15 21.10.2013
Altlandsberg

Mit einer ganz starken Leistung haben die Drittliga-Handballerinnen der TSG Wismar Sonntag Nachmittag ihre Formkrise überwunden und einen ungefährdeten 33:28 (13:9)-Auswärtssieg beim MTV 1860 Altlandsberg gefeiert. Die in allen Mannschaftsteilen stark verbesserten TSG-Damen boten über weite Phasen fehlerfreien Tempohandball und haben nun mit 5:5 Zählern ein ausgeglichenes Punktekonto.

Die TSG begann trotz der jüngsten Rückschläge ohne Nervosität und führte schnell mit 3:0 (5.). In der Deckung agierten die Gäste mit der notwendigen Aggressivität und hatten mit Justine Steiner eine über den Verlauf der ersten Hälfte immer stärker werdende Torhüterin in ihren Reihen. Im Angriff führte Eva-Maria Kollecker zunächst geschickt Regie und setzte ihre Nebenleute gut in Szene. Besonders auffällig: die Hansestädterinnen leisteten sich extrem wenige Fehler und suchten immer wieder den direkten Weg zum Tor. Ergebnis dieser konsequenten Spielweise war eine deutliche sechs Tore Führung (9:3/16.). Je länger das Spiel dauerte, umso mehr schien das Selbstbewusstsein der Schützlinge von Ronald Frank zu wachsen. Wenn denn doch mal ein Angriff nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte, holten sie sich den Ball in der Abwehr zurück und starteten einen neuen Versuch. Ganz anders auch die Körpersprache der Wismarerinnen. Zu keinem Zeitpunkt ließen die Gesten der TSG-Spielerinnen einen Zweifel daran, wer dieses Spiel am Ende gewinnen würde. Zur Pause führten die Gäste mit vier Toren und hätten bei konsequenterer Chancennutzung sogar noch höher führen können.

Dies schien sich zu Beginn der zweiten Hälfte zu rächen. Die Gastgeberinnen hatten sich noch nicht aufgegeben und kämpften verbissen um jeden Ball. Bis auf 16:14 (37.) kamen sie noch einmal heran und zu allem Unglück verletzte sich in dieser Phase auch noch Svea Pinkohs unglücklich im Gesicht und konnte im weiteren Verlauf nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen. Für die übrigen Wismarer Damen schien die Verletzung allerdings noch einmal ein Weckruf zu sein. Die letzten 20 Minuten dominierte dann wieder die TSG Wismar. Mit tollen, schnell vorgetragenen Angriffen nahmen die Gäste die tapfer kämpfende MTV-Deckung ein ums andere mal auseinander. Besonders freuen wird sich darüber Manager Klaus-Dieter Soldat, der gestern seinen 60. Geburtstag feiert und der sich wohl nichts mehr gewünscht hatte, als dass „seine“ Mädels wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.

LN

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