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Sport im Norden Wismars Handballerinnen wollen Aufwärtstrend bestätigen
Sportbuzzer Sport im Norden Wismars Handballerinnen wollen Aufwärtstrend bestätigen
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18:15 24.10.2013
Wismar

Nach jedem Tief kommt auch immer wieder ein Hoch - mehrfach war dieser Spruch nach dem letzten Heimspiel der Wismarer Drittligahandballerinnen zu hören und insgeheim hatten wohl alle Beteiligten gehofft, dass er sich so schnell wie möglich bewahrheiten möge. Mit welcher Deutlichkeit die TSG-Damen dann allerdings die Partie in Altlandsberg zu einem positiven Ende geführt haben, überraschte jedoch selbst die kühnsten Optimisten. Nicht nur dass die Schützlinge von Trainer Ronald Frank trotz des enormen Drucks einen kühlen Kopf bewahrten und ihre beste Saisonleistung ablieferten, sie legten auch noch den höchsten Auswärtssieg der TSG in der neu geschaffenen 3.Liga oben drauf.

Nun erwies sich Altlandsberg glücklicherweise auch als dankbarer Gegner, der dem druckvollen Wismarer Spiel in den entscheidenden Phasen einfach nicht genug Gegenwehr entgegenbringen konnte. Und die Wismarer Sieben zeichnete es aus, dass sie in jeder Phase des Spiels die Konzentration hoch hielten und dadurch beispielsweise ihre Angriffseffektivität im Vergleich zur Vorwoche von knapp 23 Prozent auf fast unglaubliche 59 Prozent steigern konnten - und das in einem Auswärtsspiel. Mit solchen Quoten sollte auch ein Erfolg gegen den Frankfurter HC II morgen (Anwurf 16:00 Uhr in der Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße) nicht gänzlich unmöglich erscheinen.

Die Gäste aus Brandenburg haben einen turbulenten Sommer hinter sich. Zunächst konnte sich die Drittligamannschaft nur über die Relegation in der 3.Liga halten, bevor der Verein kurz vor Saisonbeginn Insolvenz anmelden musste. Konsequenz aus diesem Schritt war die Auflösung der Bundesligamannschaft und die Fortführung des Erwachsenenspielbetriebes in der 3.Liga. So trifft die TSG morgen quasi auf die erste Mannschaft des FHC. Auf Grund der Insolvenz ist es den Frankfurterinnen auch nicht möglich am Ende der Spielzeit in die zweite Bundesliga aufzusteigen.

Der TSG Wismar könnte mit einem Sieg gegen die Frankfurterinnen eine Annäherung an die Spitzengruppe gelingen. Damit das möglich ist, benötigen die Hansestädterinnen allerdings auch die Unterstützung ihres treuen Anhangs, wie Trainer Ronald Frank treffend festgestellt hat: „Die Mädels wirken zu Hause teilweise gehemmt, weil sie Angst haben Fehler zu machen. Ich würde mir wünschen, dass unsere Zuschauer uns auch anfeuern, wenn es mal nicht so läuft. Wozu wir fähig sind, wenn wir mit Selbstbewusstsein auftreten, haben wir in Altlandsberg sehen können.”

LN

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