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Sport im Norden Wulschners Turnier weiter auf Wachstumskurs
Sportbuzzer Sport im Norden Wulschners Turnier weiter auf Wachstumskurs
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18:10 04.07.2017
Groß Viegeln

Mehr Preisgeld, höhere Hindernisse und ein Mittelklassewagen im Wert von 30 000 Euro für den Sieger des Großen Preises – auch bei ihrer fünften Auflage bleiben die DKB-Pferdewochen in Groß Viegeln (13. bis 16. Juli) weiter auf Wachstumskurs. „Wir haben uns stetig gesteigert und sind erstmals als Vier-Sterne- Turnier eingestuft“, freut sich Veranstalter Holger Wulschner über die weiter steigende Attraktivität des Turniers auf seiner Reitanlage vor den Toren Rostocks.

Auch die Reiter nehmen das erfreut zur Kenntnis. „Vor vier Jahren habe ich hier den Großen Preis gewonnen: Damals habe ich einen Rasenmäher bekommen – jetzt gibt es ein Auto“, sagt Jörg Naeve. Der Springreiter aus Bovenau (Schleswig-Holstein) gehört zu den Stammgästen bei Wulschners Turnier, das in der Springsport-Szene wegen seiner familiären Atmosphäre und seiner guten Organisation geschätzt wird. „Was Holger mit seinem Team hier aufgebaut hat, ist gewaltig. Bis ins letzte Detail ist alles perfekt durchgeplant“, urteilt Naeve.

Mit einem Gesamtpreisgeld in Höhe von 273000 Euro sind die DKB-Pferdewochen laut Veranstalter die Nummer drei unter Ostdeutschlands Springturnieren – hinter der Partner Pferd in Leipzig und Global Jumping Berlin. Die Steigerung des Preisgeldes um 70000 Euro im Vergleich zum Vorjahr und die Erhöhung der Hindernisse (1,55 Meter) sind entscheidende Faktoren dafür, dass das bisherige Drei- erstmals zum Vier- Sterne-Turnier aufgewertet wurde. „Starts auf solchen Turnieren müssen lukrativ bleiben“, erklärt Wulschner mit Blick auf die hohe Dotierung.

Das Teilnehmerfeld in Groß Viegeln kann sich trotz zeitgleich stattfindender internationaler Turniere auch in diesem Jahr sehen lassen. Im schwedischen Falsterbo startet eine deutsche Equipe im Nationenpreis – aus diesem Grund fehlt der dreimalige Derbysieger André Thieme (Plau am See). Zudem lockt die Global Campions Tour in Chantilly Top-Reiter nach Frankreich. „Zudem haben zwei, drei Leute abgesagt, weil am Montag nach unserem Turnier das CHIO Aachen beginnt“, erklärt Wulschner und kann das „absolut nachvollziehen“.

Auf 65 Starter in Groß Viegeln hat sich der Turnierchef mit der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI) geeinigt. 35 Reiter setzte Bundestrainer Otto Becker auf die Liste, nur sieben Startplätze durfte Veranstalter Wulschner vergeben: „Die Reiter aus Mecklenburg-Vorpommern haben für mich ganz klar Priorität.“ Mit dabei sind Derbysieger Thomas Kleis, Jörg Möller, Heiko Schmidt, André Plath, Wulschners Sohn Benjamin und Christoph Lanske, der fußballspielende Springreiter aus dem vorpommerschen Dersekow. Die verbliebenen Plätze wurden an internationale Starter aus 18 Nationen vergeben – darunter Sportler aus Israel, der Türkei, den USA, Hongkong und Neuseeland.

Auch der Sieger des 88. Hamburger Derbys sattelt rund sieben Wochen nach seinem bislang größten Triumph in Groß Viegeln: der in Buenos Aires geborene, für Slowenien startende und in Deutschland wohnende Pato Muente. Holger Wulschner, vor 17 Jahren ebenfalls Derbysieger, ist mit dem Teilnehmerfeld daher sehr zufrieden. Jetzt, sagt der 53-Jährige, „muss nur noch das Wetter mitspielen.“

Sönke Fröbe

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