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Sport im Norden Zweiter Toyota-Sieg, aber „DvZ“ wäre gern schneller
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22:10 08.01.2018
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San Juan de Marcona

Die Jubiläums-Dakar ist erst drei Tage alt und schon jetzt zeichnet sich ein Duell der Marken ab: Peugeot kontra Toyota. Nach dem Auftaktsieg jagte Zitzewitz-Teamkollege Nasser Al-Attiyah mit Matthieu Baumel zum zweiten Tagessieg. Der Katarer, der auf der zweiten Etappe Zeit verloren hatte, weil sich sein französischer Co-Pilot mehrfach übergeben musste, jagte gestern allen davon, gewann den 502 Kilometer langen Wüsten-Hammer von Pisco ins peruanische San Juan de Marcona vor der Armada von vier Peugeot-Buggys und de Villiers/von Zitzewitz, die 10:11 Minuten hinter ihren Teamkollegen ins Ziel kamen. Das südafrikanisch-ostholsteinische Duo fiel in der Gesamtwertung so von Platz drei auf fünf zurück, mit jetzt 11:23 Minuten Rückstand auf die neuen Spitzenreiter Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret im Peugeot.

Doch von Zitzewitz war nach der schwierigen Etappe mit viel hohen Dünen und weichem Sand nicht unzufrieden: „Wir hatten einen sauberen Tag ohne jede Probleme, grundweg solide.“ Der Karlshofer wäre indes gern zwei, drei Minuten schneller gewesen. „Wir waren da einen Tick zu vorsichtig.“ Die Konkurrenz – allen voran der Vollgas-Katarer Al Attiyah – ist flotter unterwegs. „Top Job“, anerkannte von Zitzewitz, der indes die kontrollierte Attacke seines Piloten schätzt: „Die Rallye ist noch lang und hinter jedem Dünenkamm kann eine steil abfallende Abfahrt warten. Insofern bin ich zufrieden mit unserer Herangehensweise.“

So erwischte es gestern 2014-Sieger Nani Roma einen Kilometer vor der Ziellinie Der Spanier überschlug sich mit seinem Mini, kam 26 Minuten nach Peterhansel ins Ziel – unverletzt, aber die Dakar kann er damit abschreiben. Wie auch Teamkollege Mikko Hirvonen. Der Finne verlor mehr als 90 Minuten, machte den schwarzen Tag für Mini perfekt.

Heute geht es weiter im peruanischen Sand – Etappe vier mit 330 Kilometern Spezialprüfung rund um die 20000 Einwohner zählende Stadt San Juan de Marcona. Von Zitzewitz hat Respekt: „In den Dünen am Pazifik soll der Sand noch weicher sein. Das bereitet uns noch größere Probleme. Ich hoffe, dass wir die Sandbleche und Schaufeln nicht benutzen müssen.“

jek

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