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Sportarten Kuluki erspringt DM-Silber im Glaspalast
Sportbuzzer Sportarten Kuluki erspringt DM-Silber im Glaspalast
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18:32 25.02.2019
Happy Landing in Sindelfingen: Der Lübecker U20-Dreispringer Joel Kuluki (LBV Phönix) freut sich über seinen gelungenen 14,88-m-Satz, der ihm die Vizemeisterschaft bringt. Quelle: Wolfgang Birkenstock
Sindelfingen

Happy End im Sindelfinger Glaspalast: Am zweiten Tag der Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften konnte sich der Lübecker U20-Dreispringer Joel Kuluki (LBV Phönix) über den Vizetitel freuen. Und während Hochspringer Niklas Sagawe (Polizei-SV Eutin) immerhin Fünfter wurde, verfehlte Benita Kappert (SC Wentorf) das angepeilte Finale der besten acht U20-Weitspringerinnen.

Frühaufsteher führt nach zweitem Versuch

Früh aufstehen musste Joel Kuluki, denn bereits um 10.30 Uhr begann sein Wettkampf. Nach ungültigem ersten Versuch gelang dem angehenden Abiturienten des Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasiums im zweiten Durchgang mit 14,88  m gleich sein Silbersatz. „Und dabei hat er am Absprungbrett noch viel verschenkt“, kommentierte Trainerin Elena Gavrilova den Auftritt ihres 18-jährigen Schützlings. Kurzfristig führte der „Adlerträger“ damit sogar vor dem späteren Sieger Max-Ole Klobasa, der anfangs „nur“ 14,87 m in die Grube gebracht hatte. Doch der Jenaer steigerte sich anschließend auf 15,31  m und wurde verdient neuer DM-Champion.

Trainerin trauert verpasster Gold-Chance nach

Kuluki, der 2018 mit 14,21  m Sechster geworden war, legte noch drei weitere gute Sprünge im Bereich seiner neuen Bestleistung hin und wollte unbedingt noch die „15“ vor dem Komma haben. „Aber im fünften Versuch hat er sich ein wenig verletzt und danach auf den finalen Sprung verzichtet. Schade, denn Joel ist eigentlich ein Mann des letzten Versuchs – da kann er immer noch etwas zeigen“, trauerte Gavrilova der verpassten Gold-Chance doch noch etwas nach.

Frischgekürter DM-Vize träumt von U20-EM

Der frischgekürte DM-Vize aber befand: „Das war ein toller Abschluss der Wintersaison. Jetzt geht’s mit Vollgas in die Sommersaison. Mein großes Ziel ist die Teilnahme an der U20-EM im Juli im schwedischen Boras. Aber dazu muss ich erstmal meine offizielle Freiluft-Bestweite von 14,63 Metern deutlich verbessern – schließlich liegt die EM-Norm bei 15,60 Metern . . .“

Sagawe meistert Zwei-Meter-Marke

Für Niklas Sagawe erfüllte sich der Traum vom DM-Edelmetall indes nicht. „Zu gern wäre ich 2,06 Meter gesprungen, aber irgendwie passte mein Anlauf nicht, und ich wollte wohl auch einfach zu viel“, berichtete der Eutiner, war aber nach 2,00  m „trotzdem sehr zufrieden mit Platz fünf“. In die enge Entscheidung um den Finaleinzug konnte Weitspringerin Benita Kappert nicht eingreifen: Mit 5,69 m landete sie abgeschlagen auf Platz 13. 5,87 m waren fürs Finale erforderlich, mit 6,05 m gab’s Bronze – Weiten, die Kappert in diesem Winter mehrfach übertroffen hatte . . .

Läufer-Duo ohne Happy-End

1500-m-Läufer Daniel Garschke (PSV Eutin) belegte in 4:10,60 Minuten Rang 11 und kam dicht an seine persönliche Bestleistung heran. 200-m-Sprinter Tim Rummelhagen (LG Reinbek-Ohe) verfehlte in 22,53 Sekunden das Finale nur um drei Zehntel.

Michael Ahnfeldt

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