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Sportarten Rückschlag statt Aufwind für HSG Ostsee
Sportbuzzer Sportarten Rückschlag statt Aufwind für HSG Ostsee
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21:20 03.11.2018
Tragische HSG-Figur: Nach gerade erst in Braunschweig abgebrummter Sperre wurde Christoph Schlichting nach 52 Minuten erneut disqualifiziert. Quelle: 54°
Grömitz

Wie gewonnen, so zerronnen: Nach dem rundum überzeugenden 24:20-Coup beim MTV Braunschweig kassierten die Drittliga-Handballer der HSG Ostsee N/G einen erneuten Dämpfer und verloren vor 150 am Ende enttäuschten Fans in der Grömitzer Ostholsteinhalle mit 27:29 (13:14) gegen Hannover-Burgwedel.

Das Spiel in der Statistik

HSG Ostsee: Folchert, Noel – Jarik 8/1, A. Mendle 7, Litzenroth 4, Reiter 4/2, Kibat 3, Schlichting 1, Nagorsen, Möller, Barthel, Kaiser, Philippi, Halili. Beste Werfer Hannover-Burgwedel: Antonevitch 7/3, Dunekacke 6. Siebenmeter: 5/3 – 3/3; Zeitstrafen: 2 – 2; Disqualifikationen: Schlichting (53.) – Behnke (16.). Spielfilm: 5:2 (8.), 5:7 (15.), 7:9 (17.), 7:11 (20.), 10:13 (26.), 13:13 (29.), 13:14 (HZ) – 15:17 (37.), 15:20 (42.), 20:23 (48.), 25:27 (58.), 27:29 (60.).

Genauso missgelaunt wie das Gros des treuen HSG-Anhangs war Trainer Thomas Knorr nach der sechsten Niederlage seiner Ostsee-Männer im zehnten Saisonspiel und meinte: „Das war wirklich eines unserer schlechtesten Spiele seit langem. Wir haben zwar ganz gut ins Spiel gefunden, dann aber zusehends den Faden verloren, zu viele einfache Fehler gemacht und auch einfach viel zu viel verworfen. Und so mussten wir auch in der zweiten Hälfte immer wieder unnötig klaren Rückständen hinterherlaufen.“

Jariks schneller Dreierpack

Tatsächlich knüpften die Ostholsteiner nach dem Anpfiff gegen die Hannoveraner dort an, wo sie zuletzt vor offiziell 1020 Zuschauern in Braunschweig aufgehört hatten. Ben Jarik mit einem schnellen Dreierpack, Christoph Schlichting und Alexander Mendle sorgten dafür, dass nach acht Minuten ein 5:2 auf der Anzeigetafel stand. Doch gut sechs Minuten und einen verworfenen Jarik-Siebenmeter später hieß es 5:7. Von diesem Rückstand erholte sich die HSG nur schwer und konnte auch das mühsam erkämpfte, durch Mendle erzielte 13:13 nicht in die Halbzeitpause retten.

In Überzahl düpiert

Nach Wiederanpfiff blieben die Gastgeber nur bis zum 15:17 (37.) wirklich auf Tuchfühlung, kassierten erst in Überzahl das 15:18 durch Steffen Dunekacke, sahen beim 15:20 (42.) die Felle davonschwimmen und waren spätestens beim 20:25 (51.) vorzeitig geschlagen. Erschwerend dazu kam, dass Christoph Schlichting nach 52:20 Minuten im Übereifer erneut „Rot“ sah – zum HSG-Glück allerdings ohne folgenschweren Bericht ...

Andreas Oelker/Rainer Lennartz

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