Deutsche Fechter erstmals seit 1971 ohne WM-Medaille
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10:21 26.07.2018
Verpasste mit den deutschen Säbelfechtern eine WM-Medaille: Matyas Szabo. Quelle: Jan Woitas
Wuxi

Die deutschen Fechter beenden eine Weltmeisterschaft erstmals seit 1971 ohne Medaille. Am Donnerstag vergaben bei den Titelkämpfen in Wuxi die Florett-Teams die letzten Chancen.

Die Damen scheiterten nach WM-Platz vier vor einem Jahr diesmal schon im Viertelfinale mit 38:45 an Frankreich. Die Herren unterlagen Gastgeber China nach dem Auftaktsieg über Taiwan (45:23) im Achtelfinale beim 44:45 nur um einen Treffer.

Damit ist die Bilanz des Deutschen Fechter-Bundes noch schlechter als 2017 in Leipzig, als der Offenbacher Richard Schmidt mit Degen-Bronze die einzige Medaille geholt hatte. „Es ist eingetreten, was eintreten konnte, was wir aber vermeiden wollten: keine WM-Medaille“, sagte Sportdirektor Sven Ressel nach den Niederlagen. Es herrsche „Enttäuschung pur“. Denn auch das Damensäbel-Quartett scheiterte erwartungsgemäß im Achtelfinale mit 33:45 am Olympia-Fünften Südkorea. Zuvor hatte es ein sicheres 45:37 gegen Singapur gegeben.

Die deutschen Säbelfechter und das weibliche Degen-Quartett hatten am Mittwoch die Halbfinals verpasst. Das Säbel-Team hatte gegen den später drittplatzierten Europameister Ungarn 43:45 verloren. Die Degenmannschaft war an Gastgeber China, der anschließend Bronze holte, mit 36:45 gescheitert. Die Säbelherren wurden Fünfter, die Degendamen Achter. Im Herrendegen-Wettbewerb hatte Deutschland den zwölften Platz belegt.

dpa

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