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Handball Unterschiedlichste Aufgaben vor Heimkulisse
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13:32 06.02.2019
Wieder in Torlaune? Anna-Lena Grell (M., hier im Heimspiel gegen den ATSV Stockelsdorf) traf in Hinspiel zehn Mal gegen den Tabellenführer aus Heide. Quelle: Agentur 54°
Stockelsdorf

Oberliga Frauen
ATSV StockelsdorfSG Bergedorf V/M (Sa., 17.30).

Sophia Bulgrin will nach ihren neun Toren im Hinspiel auch in zweiten Saisonduell mit der SG Bergedorf wieder ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen Quelle: Agentur 54°

Bei der 16:20-Hinspielniederlage in Bergedorf setzten Sophia Bulgrin (9/6 Tore) und Jule Nieuwstraten (2) die wenigen Akzente im Spiel des ATSV. Wenn nun die Revanche gegen den Tabellenachten gelingen soll, muss Trainer Niko Schmidt wieder auf seine komplette Mannschaft bauen können. In Bergedorf musste der ATSV ohne Haftmittel spielen, was mitentscheidend für einen 3:10-Rückstand (23.) war.

„Das wird nicht noch einmal passieren“, ist Schmidt sicher – und sein Team heiß auf dieses Spiel. Mit einem Sieg könnte es im engen Tabellenmittelfeld weit nach vorn gehen, das sollte zusätzliche Motivation sein für die Stockelsdorferinnen, die aktuell mit 12:16 Punkten auf Tabellenplatz 9 liegen.

SG Todesfelde/LeezenMTV Heide (Sa., 18.00). „Wir haben krankheitsbedingt eine angeschlagene Truppe, und ich werde erst am Sonnabend wissen, wer spielen kann“, hat SG-Trainer Heiko Grell keine optimalen Voraussetzungen bei diesem Spitzenspiel des Tabellendritten gegen den Spitzenreiter. „Heide spielt in dieser Saison eine dominierende Rolle und ist natürlich der Favorit. Da muss schon verdammt viel passen, wenn man die schlagen will“, sieht Grell das Spiel ganz realistisch. Bei der 33:37-Hinspielniederlage, bei der Trainer-Tochter Anna-Lena Grell 10/4 Tore beisteuerte, passte bereits vieles gegen einen Aufsteiger, der als Tabellenführer seine Gegner auch gern mal „überrollt“, in den bisher 13 Saisonspielen bereits 492 Tore (und somit im Schnitt 38 pro Spiel) erzielte. Das Hinspiel haben die SG-Frauen trotz der Niederlage in guter Erinnerung – obwohl damals Laura Riehl fehlte. „Das war eines unserer besten Saisonspiele“, sagt auch Grell. Ob angesichts der Personalsituation eine ähnliche Leistung möglich ist, muss sich am Sonnabend zeigen.

SV Preußen Reinfeld – SG Wilhelmsburg (Sa., 18.00):

Jil Enke hatte mit ihren sechs Toren im Hinspiel großen Anteil am deutlichen 29:15-Sieg der Reinfelderinnen gegen Schlusslicht Wilhelmsburg. Quelle: Agentur 54°

Bereits das Hinspiel haben Reinfelds Frauen gegen das Schlusslicht mit 29:15 deutlich für sich entschieden. Daher macht Coach Detfred Dörling sich um die spielerische Klasse seines Teams bei diesem erneuten Aufeinandertreffen keine Sorgen: „Wir sind stark genug, um auch den Ausfall der dienstlich verhinderten Pia Uhlenbrook und Jaqueline Heins (Nasenbeinbruch, die Red.) zu kompensieren. Allerdings muss auch unsere Einstellung stimmen“, betont er und ergänzt: „Meine größte Angst ist, dass wir unsere Gäste, die erst vier Punkte haben, zu sehr auf die leichte Schulter nehmen.“ Unterschätzen sollte man die Gäste nicht. Denn gegen die großen SG-Spielerinnen sind Torwürfe aus dem Positionsspiel schwierig. Ziel sei es daher, schon früh durch Tempotore zum Erfolg zu kommen.

Rainer Lennartz und Edith Preuß

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