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Sportmix Kaymer mit klasse Start in München - Els führt
Sportbuzzer Sportmix Kaymer mit klasse Start in München - Els führt
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07:16 21.06.2013
Martin Kaymer liegt in München auf Platz zwei. Foto: Marc Müller
München

Vor fünf Jahren gewann der ehemalige Weltranglisten-Erste das einzige deutsche Profi-Turnier. Marcel Siem spielte bei Temperaturen über 30 Grad eine solide 67 auf dem Par-72-Platz. Der Düsseldorfer Maximilian Kieffer markierte eine 68, Moritz Lampert eine 70 und der 15 Jahre alte Amateur Dominic Foos (beide GC St. Leon-Rot) eine 78.

Kaymer gelangen neun Birdies bei einem Bogey auf dem trockenen Platz. „Es hat Spaß gemacht, vor allem mit den vielen Zuschauern, sie helfen extrem. Für mich ist die Hitze kein Problem“, sagte er, „ich habe die letzten Wochen auf der US-Tour unter ähnlichen Bedingungen gespielt.“ Zwar sei er nervös gewesen zum Start vor heimischem Publikum, aber dann seien die Putts gefallen und ein Birdie habe sich an das nächste gereiht. Am Freitag mit einer Startzeit am frühen Morgen will Kaymer an die gute Vorstellung anknüpfen.

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, als Kaymer bei seinem Heimturnier in Köln zu viele Sponsorenverpflichtungen wahrnahm und den Cut verpasste, ließ er es dieses Mal bewusst ruhiger angehen. „Ich fühle mich einfach wohl in München. Ich wohne bei meinem Bruder, wir essen abends mit Freunden, es passt alles gut“, sagte der 35. der Weltrangliste, der seit Ende 2011 auf einen großen Turniersieg wartet.

Siem hatte sich mehr erhofft. „Ich habe mich extrem unter Druck gesetzt, weil ich das Turnier gewinnen will“, gab Siem zu, „ich bin sehr enttäuscht, weil es ganz gut lief, ich aber einige Eisen zu schlecht getroffen habe. Das waren Leichtsinnsfehler.“ Er ärgerte sich vor allem über ein unnötiges Bogey auf der vorletzten Bahn. Zudem habe ihn die gute Vorstellung von Els im selben Flight unter Druck gesetzt: „Wenn Ernie so abgeht, versuchst du hinterherzukommen.“

Mit den hohen Temperaturen kam der Rheinländer bestens zurecht. Europa-Tour-Neuling Kieffer kämpfte dagegen auf den letzten Löchern mit der Hitze. „Es ist so cool, in Deutschland vor so vielen Zuschauern zu spielen, aber leider ist mir bei den Temperaturen manchmal die Konzentration weggegangen“, sagte der 22-Jährige.

Der Platz sei in einem Topzustand, befand Siem, der seine ersten Schläge in Eichenried probierte. Als er zur Grundschule ging, führte seine Mutter die Clubgastronomie. Nur die Fahnenpositionen seien zu leicht: „Die kann jeder angreifen. Ich weiß nicht, wer hier ein Birdiefestival will, aber das hat der tolle Platz nicht verdient. Ich hoffe, dass die Fahnen am Freitag schwerer gesteckt sind, das käme Martin Kaymer und mir gelegen.“

dpa

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