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Sportmix Meniskusriss bei Petkovic - Rittner: „Tut mir leid“
Sportbuzzer Sportmix Meniskusriss bei Petkovic - Rittner: „Tut mir leid“
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08:50 31.12.2012
Tränenüberströmt gibt Andrea Petkovic nach ihrem ersten Satzgewinn in Perth auf. Foto: Tony McDonough
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Perth

th. Wie lange die Darmstädterin pausieren muss, hängt auch von der Art der Behandlung ihres Knies ab. Im schlimmsten Fall droht ein Ausfall von bis zu drei Monaten.

Definitiv verpassen wird die einstige Top-Ten-Spielerin die Australian Open in Melbourne (14. bis 27. Januar) und die Fed-Cup-Partie der deutschen Tennis-Damen in Frankreich (8. bis 10. Februar).

„Es tut mir einfach nur leid. Ich wünsche ihr, dass sie da jetzt noch mal gut durchkommt“, sagte Bundestrainerin Barbara Rittner der Nachrichtenagentur dpa und betonte: „Ich hoffe, dass sie jetzt nicht in ein ganz tiefes Loch fällt, sondern eher die Erleichterung überwiegt, dass es nicht wieder ein Kreuzbandriss ist. Hoffentlich ist es damit jetzt auch mal vorbei mit den Verletzungen.“

Noch kurz vor dem Saisonstart hatte die Fed-Cup-Teamchefin die Hoffnung geäußert, dass die 2012 fast acht Monate verletzte Petkovic „wieder zurückkommt, wenn ihr der Körper keinen Strich durch die Rechnung macht“. Denn die gerade abgelaufene Spielzeit war eine zum Vergessen für die ehrgeizige Athletin aus Darmstadt.

Zunächst litt sie an einem komplizierten Ermüdungsbruch im Rücken, dann zog sie sich beim Turnier in Stuttgart im Frühjahr eine Sprunggelenkverletzung zu. Schon Ende 2011 hatte Petkovic wegen eines Meniskuseinrisses im Knie pausieren müssen. 2008 hatte sie bei den Australian Open einen Kreuzbandriss im rechten Knie erlitten.

Nun ist also wieder einmal Geduld gefordert - eine Eigenschaft, die zuvor nicht unbedingt zu Petkovic' Stärken zählte. Aufmunternde Worte gab es prompt von ihren Kolleginnen. „Ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll. Du weißt, in Gedanken bin ich bei dir und es wird alles gut! Kopf hoch!“, twitterte Angelique Kerber. „Fühl dich gedrückt, Petko. Das wird alles wieder!“, schrieb Sabine Lisicki.

Petkovic schien wenige Stunden nach der niederschmetternden Diagnose schon wieder ihren Humor gefunden zu haben. Tommy Haas habe sie getröstet, „er kennt ja so ziemlich alle Verletzungen“, erzählte die Einser-Abiturientin lachend, „aber leider hat das meinen Meniskus auch nicht geheilt“. Auf ihrer To-do-Liste stünden nun: Haare sehr kurz schneiden, pink oder blond färben und Rafael Nadals Hand halten, bis „wir beide wieder gesund sind“.

dpa

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