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Rallye Dakar Dirk von Zitzewitz in Marokko auf Kurs Podium
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23:07 06.10.2018
Dirk von Zitzewitz im Side by Side bei der Marokko-Rallye. Quelle: DVZ
Lübeck/Fes

Rallye-Legende Dirk von Zitzewitz sitzt wieder auf dem Beifahrer-Platz. Bei der Rallye Marokko startet der Dakar-Sieger im Side-by-Side-Buggy, einem Maverick X-3, mit dem US-Piloten Austin Jones für „South Racing“, das private Werksteam von Can-AM. Das Duo liegt nach dem Etappensieg am Samstag auf Gesamtplatz drei.

Will zur Dakar 2019 einen Side-by-Side-Wagen steuern: Dirk von Zitzewitz. Quelle: DVZ

Ist es eine Rolle rückwärts, die Abkehr von seinen Plänen? Von Zitzewitz hatte erklärt, dass er bei der Rallye Dakar im Januar mit einem eigenen Team an den Start gehen will, dabei das geschützte Auto, den sicheren Platz des Co-Piloten gegen ein offenes Side by Side und den wilden Fahrersitz tauschen will. „Nein, nein, auf keinen Fall. Ich bin weiterhin optimistisch, dass wir das Projekt an den Start bringen“, wehrt der 49-Jährige ab. Die Marokko-Rallye sei eine gute Chance, um das Side by Side besser kennenzulernen, zu trainieren, „da alles am Start ist, was Rang und Namen hat“, und „auch etwas Geld zu verdienen“.

Dirk von Zitzewitz im Side by Side bei der Marokko-Rallye. Quelle: DVZ

In Marokko läuft es für „DvZ“ und Jones im Buggy-Feld gut. Nach Platz zehn im Prolog, Rang sieben auf der ersten Etappe („Wir haben da bis acht Kilometer vor dem Ziel geführt, uns dann aber festgefahren“), gewann das Duo am Samstag die zweite Stage, „trotz Plattfuß und kurzem Stopp, bei dem wir einem Kollegen geholfen haben“. Der Karlshofer ist zufrieden: „Austin, der anfangs etwas verkrampft war, hat jetzt einen guten Speed. Wir harmonieren gut. Es passt.“ Am Sonntag und Montag stehen in der Wüste rund um die Königsstadt Fes und Erfoud die härtesten Etappen an. Von Zitzewitz: „Es wird spannend.“

Auch, weil er weiterhin Dakar-Rekordchampion Stephane Peterhansel als direkten Konkurrenten hat. Der Franzose testet im Side by Side ebenfalls für die Dakar. Die fährt er dann wie Carlos Sainz und Cyril Despres im Januar für das deutsche X-raid-Team. Das wurde als Paukenschlag vor dem Start in Marokko bekanntgegeben.

Jens Kürbis

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