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Sportmix Trittau gelingt der Befreiungsschlag
Sportbuzzer Sportmix Trittau gelingt der Befreiungsschlag
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18:39 21.01.2019
Ary Trisnanto gewann sein Doppel mit Nikolaj Persson (r.), im abschließenden Einzel verließen ihn dann aber die Kräfte. Quelle: 54°/Christian Schaffrath
Nürnberg/Trittau

Als sich die Spieler in Nürnberg voneinander verabschiedeten und die „Auswärtigen“ ihren Flug zurück in die Heimat antraten, herrschte im Team des Badminton-Bundesligisten TSV Trittau Einigkeit: Mit dem 5:2-Sieg beim TSV Freystadt hatten sie endlich den so lange erhofften Befreiungsschlag geschafft und blicken voller Zuversicht auf die nun anstehenden direkten Abstiegsduelle bei BW Wittorf (10. Februar) und zuhause gegen Wipperfeld (23. Februar).

Hoffnung auf Drei-Punkte-Sieg nach 5:0-Zwischenstand

Dass nach einem für alle unerwarteten 5:0-Zwischenstand sogar ein Drei-Punkte-Sieg möglich schien, die letzten beiden Spiele des Tages aber doch verloren gingen, änderte nichts an der Freude über den ersten Auswärtssieg. Nikolaj Persson stellte klar: „Wie sind eher fröhlich als frustriert. Es wäre vermessen, jetzt unzufrieden zu sein. Wir haben Selbstvertrauen gewonnen und gute Doppelformationen gefunden.“ Nach der Vier-Satz-Niederlage tags zuvor beim 3:4 gegen Dortelweil feierten Gergely Krausz/Matthew Clare ihren ersten gemeinsamen Sieg. Kilasu Ostermeyer/Fee Teng Liew in einem ebenfalls hart umkämpften Fünf-Satz-Match und Ary Trisnanto/Nikolaj Persson punkteten wie schon in Dortelweil. Und Jonathan Persson, der wie sein ältester Bruder Joachim verletzungsbedingt fehlte und die Partie per Liveticker verfolgte, staunte: „Dass wir alle drei Doppel gewinnen würden – damit war nicht zu rechnen.“

Siahaya setzt ihre Siegesserie fort

Priskila Siahaya setzte sich auch gegen die bis dahin ungeschlagene Estin Kristin Kuuba nach fünf umkämpften Sätzen durch. Quelle: Jürgen Nuppenau

Als dann auch Priskila Siahaya trotz 7:10-Rückstand im fünften Satz noch siegte, Freystadts Estin Kristin Kuuba so die erste Einzelniederlage der Saison beibrachte und selbst ihren siebten Sieg in Folge bejubeln konnte, war mit dem 4:0-Zwischenstand Trittaus erster Auswärtssieg bereits gesichert. Was auf dem Nebencourt Krausz bei 1:1-Sätzen und 11:11 im dritten Durchgang zu befreien und beflügeln schien. Der Ungar drehte auf, gewann 15:14, den vierten Satz gar 11:6. Und Trittau führte 5:0.

Zwar waren Nikolaj Persson und Kilasu Ostermeyer im Mixed dann chancenlos. Doch bei Ary Trisnanto lief es gut: Im zweiten Herreneinzel gegen Lukas Schmidt führte der Indonesier, der am Mittwoch seinen 28. Geburtstag feiert, mit 2:1-Sätzen und 9:8 im vierten Durchgang. „Doch dann habe ich gemerkt, dass ich eigentlich nur noch Doppel spiele. Und im Entscheidungssatz hat mein Oberschenkel Probleme bereitet. Der Kopf wollte gewinnen, aber der Körper konnte nicht mehr.“ Insgesamt war aber auch er zufrieden: „Wir haben alle gut gekämpft. Man hat gesehen, dass alle gewinnen wollten, damit wir am Ende der Saison nicht in die Abstiegsrelegation müssen.“ Und er weiß: „Jetzt kommen wirklich sehr wichtige Spiele für uns gegen Wittorf und Wipperfeld.“ Ergebnisse: Hadmadi/Flynn – Krausz/Clare 2:22, 11:13, 13:11, 11:8, 5:11; Kuuba/Moore – Ostermeyer/Liew 11:5, 10:12, 9:11, 11:5, 11:13, Gerberich/Waffler – Trisnanto/N. Persson 11:6, 8:11, 7:11, 5:11; Hadmadi – Krausz 3:11, 11:3, 14:15, 6:11; Kuuba – Siahaya 7:11, 11:7, 5:11, 11:7, 11:13; Flynn/Moore – N. Persson/Ostermeyer 15:13, 11:5, 11:7; Schmidt – Trisnanto 6:11, 14:12, 7:11, 11:9, 11:7.

Christian Schlichting

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