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VfB Lübeck 3:0 — VfB ist Herbstmeister
Sportbuzzer VfB Lübeck 3:0 — VfB ist Herbstmeister
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13:36 02.11.2013
3:0 gegen Strand 08 — der VfB feiert mit seinen Fans. Zum Derby mit dem Nachbarn kamen über 1400 Zuschauer auf die Lohmühle. Quelle: Kugel
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Lübeck

„Wir halten alle fest zum VfB.“ Die grün-weiße Hymne hallte aus den Lautsprechern auf der Lohmühle — und viele der 1419 Zuschauer sangen mit. Der VfB Lübeck siegte 3:0 (1:0) gegen den NTSV Strand 08 und feierte vorzeitig die Herbstmeisterschaft in der Schleswig-Holstein-Liga.

„Das war ein grundsolider Auftritt. Wir haben schon besser gespielt. Aber wir müssen unserer Mannschaft auch mal einen schwächeren Auftritt zugestehen. Dennoch ist der Sieg verdient“, sagte VfB-Coach Denny Skwierczynski. Strands Trainer und Manager Frank Salomon gratulierte seinem Kollegen zu drei hochverdienten Punkten: „Wir waren chancenlos. Vielleicht geht die Partie anders aus, wenn wir mit einem 0:0 in die Kabine gegangen wären.“

Der VfB mit einer Veränderung gegenüber dem 1:0 in Schilksee: Pauer spielte für Theißen auf der Sechser-Position. Strand mit zwei Neuen, Abdoulai und Ali für Yeboah und Dagli. „Wir wollen kompakt stehen, uns aber auch nicht verstecken“, sagte Salomon vor dem Anpfiff. Seine erste Forderung ging fast auf: Die Timmendorfer Abwehr ließ trotz Lübecker Einbahnstraßen-Fußball nur wenig zu. Caglar hielt die Schüsse von Heidel (18.) und Wehrendt (30.). Geschlagen wurde der Torhüter nur vom eigenen Mann. Innenverteidiger Ullrich fälschte in der 38. Minute einen Schuss von Wehrendt zum 1:0 ins eigene Netz ab. Salomons zweiter Wunsch, den VfB ein bisschen zu ärgern, ging nicht auf. Keine echte Chance in 90 Minuten.

Mit nur einem Treffer in der ersten Halbzeit war Skwierczynski offensichtlich auch nicht zufrieden. Richter (zehn Saisontore) kam erstmals nach seinem Muskelfaserriss vor fünf Wochen zum Einsatz.

Das zweite Tor aber gelang Gottschalk, der nur drei Minuten nach seiner Einwechslung Caglar ausspielte und aus spitzem Winkel traf (62.).

„Steht auf für den VfB“, stimmte ein Fan auf der Haupttribüne an — und viele folgten seinem „Aufruf“. Aber so richtig begeistern konnte der VfB gestern nicht. Zu selten fanden die Lübecker Lücken in der Strander Mauer. Und wenn, dann wurden die Chancen verballert (Gottschalk 71., Richter 75.) oder Tore wegen Abseits (zweimal Richter, einmal Gottschalk) nicht gegeben. Aber in der 84. Minute durften die grün-weißen Fans noch einmal jubeln. Nach einem Freistoß von Steinfeldt traf Richter zum 3:0. „Ich hätte sicherlich noch ein zweites Tor schießen können. Aber ich bin froh, wieder dabei zu sein“, sagte Richter.

„Wir haben zu viel gebolzt. Am Ende haben wir uns nicht mehr gewehrt“, ärgerte sich Strands Piesker. Vize-Kapitän Phillip Kamke sagte: „Wir haben nicht gut genug und zwingend nach vorn gespielt.“

Sein Bruder, der Tennis-Profi Tobias, saß auf der Tribüne und betonte: „Der VfB war deutlich besser.“

Die Statistik zum Spiel
VfB Lübeck: Toboll — Knechtel (46. Richter), Marheineke, Nogovic, Steinfeldt — Lange, Pauer (74. Theißen) — Wehrendt, Voß, Arslan — Heidel (59. Gottschalk).
NTSV Strand 08: Caglar — Borja (53. Dagli), Ullrich, Kamke, Zabel — Akcasu, Stahl (67. Karadas) — Abdoulai, Ali (80. Gohrke), Piesker — Baloki.
Schiedsrichter: Winkel (Flintbek).
Zuschauer: 1419.
Tore: 1:0 Ullrich (38., Eigentor), 2:0 Gottschalk (62.), 3:0 Richter (84.).
Gelbe Karten: Arslan — Stahl.

Peter-Wulf Dietrich und Volker Giering

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