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VfB Lübeck Harmonischer Familienabend: Schwarze Zahlen, einstimmige Wahlen
Sportbuzzer VfB Lübeck Harmonischer Familienabend: Schwarze Zahlen, einstimmige Wahlen
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23:24 22.10.2013
Vorstand Thomas Schikorra.

Nach zuletzt turbulenten Versammlungen hat der VfB Lübeck in ruhiges Fahrwasser zurückgefunden. Gestern hatte der Klub zur Jahreshauptversammlung in den VIP-Bereich auf der Lohmühle geladen - 118 (von 940) Mitglieder waren gekommen, und die erlebten eine neue Transparenz.

Zahlen und Ziele wurden genannt, zwei Aussagen unterstrichen: Der am 30. Juni aus der Insolvenz entlassene Klub ist schuldenfrei — und wird dies auch zum Ende der Saison 2013/14 sein. Applaus für die Männer, die den VfB-Karren aus dem Dreck gezogen haben. Und später sogar Standing Ovations für eine Abordnung der A-Jugend, angeführt von Co-Trainer Uwe Prüßmann, die den Bundesligaaufstieg realisiert hat.

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Vorstand Thomas Schikorra.

Noch einmal wurde der VfB-Familie erzählt, wie der Klub im Sommer gerettet werden konnte, am 15. Juli 2013 der Insolvenzplan erfüllt war — auch weil die Gläubiger dem todkranken Verein (Aufsichtsratschef Dietmar Scholze: „Wir standen Zentimeter vor der Vereinsauflösung“) fast eine Million Euro an Schulden erlassen haben — wie sehr das „Retterspiel“ des HSV, das 120 000 Euro netto einbrachte, tatsächlich lebensrettend war, wie wichtig die kleinen und großen Spenden der Fans waren. Da kamen Familiengefühle auf.

Den Anwesenden wurden von „Finanzminister“ Andreas Popien detailliert die Ein- und Ausgabenpläne für die Saison 13/14 vorgelegt (165 000 Euro kosten die Lizenzspieler, 137 000 der Nachwuchsbereich, ca. 25 000 die anderen Abteilungen). 660 000 Euro sollen eingenommen, 658 000 ausgegeben werden.

Vorstandssprecher Thomas Schikorra erntete spontanen Beifall, als er ausrief: „Nie wieder darf der Verein von Angestellten ohne Rücksicht auf Identität des Vereins und Identifikation mit Verein und Region fremdbestimmt werden.“ Er zeichnete ein bodenständiges, sympathisches Bild des „neuen“ VfB, in „regionaler Verbundenheit und sozialer Verantwortung“, nannte als kurzfristiges sportliches Ziel den Aufstieg in die Regionalliga.

Unter Punkt zehn der Agenda schließlich die erwartete, einstimmige Wiederwahl der erfolgreichen Aufsichtsräte Dietmar Scholze, Peter Behncke, Eckhard Evers, Timo Neumann und Rolf Oberbeck, sowie die Bestätigung der Räte Willi Meier (Vertreter der Abteilungen, der Einzige, der zwei Gegenstimmen bekam) und Dennis Tensfeldt (neuer Fanvertreter).

jr

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