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VfB dominiert Derby beim FCD

Lübeck VfB dominiert Derby beim FCD

Zweimal Voß, Knechtel, Richter und Arslan trafen beim 5:0 in der SH-Liga gegen Dornbreite. 1211 Fans kamen — Zuschauerrekord.

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Die Vorentscheidung: Richter (nicht im Bild) köpft zum 3:0 exakt in den Winkel, Behrens springt nicht hoch genug.

Lübeck. Für den FC Dornbreite war es ein kleines Fußball-Fest — trotz der 0:5 (0:2)-Niederlage im ersten Meisterschaftsspiel gegen den VfB Lübeck. 1211 Zuschauer sorgten zumindest für einen Zuschauer-Rekord am Steinrader Damm.

„Danke für dieses Highlight“, sagte FCD-Trainer Gero Maaß. „Das war eine tolle Sache, auch wenn wir nicht das umsetzen konnten, was wir uns vorgenommen hatten. Nach vorn fehlte die Entlastung.“ Von einem Fest sprach auch Kollege Denny Skwierczynski: „Wir haben das Spiel souverän gestaltet, auch wenn der letzte Pass nicht immer angekommen ist.“

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Mit Fahnen, Banner und einer Trommel: Knapp 100 Fans marschierten gemeinsam von der Lohmühle zum Steinrader Damm.

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Ein Derby lebt allerdings auch von der Stimmung am Rande des Platzes. Doch die Anfeuerungen, besonders die der VfB-Fans, blieben aus. Auf dem Rasen konnte der FCD das Spiel eine halbe Stunde lang halbwegs ausgeglichen gestalten, hatte durch Rehberg (17.) und Seebauer (28.) auch zwei Möglichkeiten. Der VfB war zwingender. Nachdem Richter (4., 27.) und Voß (27.) ihre Chancen vergaben, fielen endlich Tore.

30. Minute: Voß scheiterte zunächst an Torhüter Manzow. Den Abpraller brachte Knechtel aber im Kasten unter — 1:0.

44. Minute: Nach Rechtsflanke von Wehrendt war Voß zur Stelle — 2:0. Pech für den FCD, dass Rehberg nur den Pfosten traf (45.).

In der zweiten Halbzeit war der VfB eindeutig spielbestimmend. Nach Ecke von Arslan erhöhte Richter per Kopf auf 3:0 (64.). Einen Fehler von Gramckau nutzte Voß zum 4:0 (73.). „Kommt, Männer, es geht weiter!“, versuchte Maaß seine Spieler aufzumuntern. In der Nachspielzeit erhöhte Arslan auf 5:0.

„Wir haben das gut gemacht“, fand Arslan. Doppeltorschütze Voß, der seit Wochen auf der Zehner-Position spielt, freute sich: „Ich soll mehr Torgefahr ausstrahlen. Heute ist mir das wohl gelungen.“

Wehrendt sagte: „Das 5:0 ist eindeutig. Wir wollten das Stadt-Derby unbedingt gewinnen.“

Pech hatte Nogovic: Der VfB-Innenverteidiger rauschte mit Torhüter Toboll zusammen und musste raus. „Er hatte seine Kontaktlinsen verloren“, erklärte Skwierczynski. Toboll spielte trotz Problemen an der Patellasehne durch.

Enttäuschung beim FCD. „Das Ergebnis spiegelt nie den Spielverlauf wider“, sagte Kalbau. „Es war mehr drin“, ärgerte sich Schlichte. Kapitän Strehlau fand: „Die Chancenverwertung des VfB ist beeindruckend. Nach dem 0:3 haben wir die Köpfe hängen gelassen.“

Statistik zum Spiel
FC Dornbreite: Manzow — Grimm, Strehlau, Gramckau, Behrens — Rehberg, Schlichte — Kalbau (32. Paz Dias), Seebauer (76. Posanski), Sauer (68. Brahmstaedt) — Zeh.

VfB Lübeck: Toboll — Knechtel, Marheineke, Nogovic (39. Koth), Steinfeldt — Lange, Pauer (55. Theißen) — Wehrendt, Voß, Arslan — Richter (68. Heidel).

PWD/GIE

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