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VfB Lübeck VfB in Dornbreite — das neue Lübecker Stadt-Derby
Sportbuzzer VfB Lübeck VfB in Dornbreite — das neue Lübecker Stadt-Derby
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10:38 08.11.2013
9. März 2013: Duell zwischen dem VfBer Sebastian Heidel (l.) und Dornbreites Kevin Rehberg. Damals war es die VfB-Zweite, die 0:3 zurücklag und noch 5:3 gewann. Morgen spielt die Erste gegen den FCD. Quelle: okpress
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Lübeck

Früher hießen die Lübecker Stadt-Derbys VfB gegen Phönix. Morgen kommt ein neuer Name ins Spiel: FC Dornbreite. Erstmals treffen die Grün-Weißen in einem Meisterschaftsspiel der ersten Mannschaften auf die Gelb-Roten (14 Uhr, Steinrader Damm).

Trainer, Spieler und Fans freuen sich auf diese Partie. „Das ist schon etwas Spezielles. Das ist anders, als wenn wir nach Meldorf fahren. Das wird ein interessantes Duell. Wir haben großen Respekt vor dem FCD, der bestrebt sein wird, uns ein Bein zu stellen. Die haben alles gute SH-Liga-Spieler. Aber wir wollen uns behaupten“, sagt VfB-Coach Denny Skwierczynski. Sein Kollege Gero Maaß, der früher die A-Jugend auf der Lohmühle betreut hat, will den VfB ärgern: „Wir gehen hochkonzentriert in die Partie. Der VfB wird alles abrufen müssen.“

Skwierczynski und Maaß verstehen sich gut. Die Rivalität wird morgen nur 90 Minuten andauern. „Wir haben früher in der Alt-Herren-Truppe des VfB zusammengespielt und pflegen ein nettes, freundschaftliches Verhältnis“, betont Skwierczynski.

Auch die Spieler kennen sich gut und begegnen sich öfter in der Lübecker Szene. Für FCD-Abwehrchef und Kapitän Sascha Strehlau ist die Partie das Highlight der Saison: „Uns muss keiner motivieren.

Natürlich ist der VfB klarer Favorit. Wenn wir lange ein 0:0 halten können, ist einiges möglich.“ Für VfB- Innenverteidiger Moritz Marheineke, ebenfalls Käptn, ist es das Spiel der kurzen Wege: „Da könnte man fast hinlaufen und wäre in zehn Minuten da. Ich habe noch nie auf dem FCD-Platz gespielt. Natürlich wollen wir auch dort gewinnen.“

Strehlau dürfte in der Defensive mehr gefordert werden als Marheineke. Aufpassen müssen beide aber auf die gegnerischen Torjäger: Dornbreites Sebastian Zeh erzielte bisher zehn Saisontreffer, Lübecks Stefan Richter elf. „Ich habe sechs Jahre, von der C- bis zur A-Jugend, auf der Lohmühle gekickt“, sagt der 31-Jährige. „Wir müssen gegen den VfB mutiger auftreten als zuletzt Strand. Unsere Stärke ist sowieso nicht das Verteidigen.“ Skwierczynski warnt deshalb auch vor Zeh: „Der ist äußerst gefährlich. Wir müssen ihn im Auge behalten.“

Richter hat nach seinem ersten Einsatz vor einer Woche nach dem Muskelfaserriss keine Probleme mehr verspürt. Er konnte voll mittrainieren und dürfte morgen in der Anfangsformation stehen. Sein erstes Tor nach der Verletzungspause hat ihm weiter Auftrieb gegeben, auch wenn er sagt: „Es ist doch egal, wer die Tore schießt. Hauptsache, wir gewinnen.“

Außer Sarikoc droht beim FCD auch Kalbau (Kniebeschwerden) auszufallen. Der VfB muss weiter auf Sirmais, Senger, Kalus und Suew verzichten.

 = geplanter Liveticker auf  dem LN-Sportbuzzer.de

Lübecker Duelle
Zum bisher letzten Stadt-Duell in einem Meisterschaftsspiel kam es 1988 in der damaligen Verbandsliga. Vor 2600 Zuschauern gewann der VfB auf der Lohmühle 7:5 gegen Phönix. „Mecki“ Brunner erzielte zwei Tore. Zehn Jahre später gab es schon einmal ein Derby FCD gegen VfB — aber im Kreispokal. Studtrucker, Köpper und Siedschlag trafen zum 3:0 für den VfB.

PWD/GIE

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