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VfL Lübeck-Schwartau Coburg kommt! VfL hofft auf ausverkaufte Halle
Sportbuzzer VfL Lübeck-Schwartau Coburg kommt! VfL hofft auf ausverkaufte Halle
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20:13 30.10.2018
Toni Podpolinski setzt sich gegen Coburgs Markus Hagelin durch. Der VfL gewann im Vorjahr sein packendes Heimspiel mit 25:22. Quelle: Agentur 54°
Lübeck

Der Spitzenreiter kommt! Der HSC Coburg gibt am Freitag in der Hansehalle seine Visitenkarte (19.30 Uhr). Und die kann sich bisher sehen lassen. 17:3-Zähler, auswärts noch unbezwungen, mehr als 30 Treffer pro Partie – die Franken sind im Handball-Unterhaus derzeit das Maß der Dinge. Und der VfL Lübeck-Schwartau das für die Heimspiele. Fünf Spiele, fünf Siege – die Weste ist weiß.

Es ist das Topspiel des Spieltages – und darauf freuen sich die Fans. 1600 Karten sind bereits im Vorverkauf weg. „Das ist der stärkste Zuspruch in der bisherigen Saison“, sagt Hauke Schult, beim VfL für Marketing und Ticketing zuständig.

Trainer Torge Greve erwartet so nicht von ungefähr erstmals in dieser Saison „deutlich mehr als 2000 Zuschauer“. Und sein Team braucht die Unterstützung. Denn das VfL-Lazarett lichtet sich nur langsam. So fehlen weiterhin Kanonier Pawel Genda (Nasenbeinbruch), Kreisläufer Marcel Möller (Rückenbeschwerden) und Spielmacher Tim Claasen (Sprunggelenk). Auch hinter dem Einsatz von Regisseur Markus Hansen, der wie Claasen umgeknickt war, steht noch ein Fragezeichen. „Er probiert es derzeit im Training mit einer Bandage“, berichtet Greve, der indes fest mit Sebastian Damm rechnet. Der Linksaußen hat seine Rückenverletzung auskuriert. „Es ist zwar ärgerlich, dass für solch ein Spiel nicht alle Mann an Bord sind, aber wir haben noch genügend Qualität im Kader“, ist Greve überzeugt.

Coburg ist für ihn dennoch Favorit: „Da reicht ja schon der Blick auf die Tabelle.“ Dass die Franken derzeit in der Liga „souverän und sehr stabil“ ganz oben stehen, überrascht ihn schon etwas. Denn sieben Neuzugänge auf einen Streich, darunter eine komplette Rückraumachse – das gab es in der 18 Jahre langen Geschichte des HSC noch nie. Greve: „Davon merkt man aber nicht viel. Sie wirken sehr homogen, gut eingespielt, brauchten keine Eingewöhnung. Das wird eine schwierige Aufgabe.“

Jens Kürbis

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