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VfL Lübeck-Schwartau Kollektive Ausfälle - Schwartauer Handballer gehen in Hagen 18:25 unter
Sportbuzzer VfL Lübeck-Schwartau Kollektive Ausfälle - Schwartauer Handballer gehen in Hagen 18:25 unter
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21:44 26.02.2018
VfL Lübeck-Schwartau rutschen in der Tabelle der 2. Bundesliga auf Rang vier ab. Quelle: Felix König
Lübeck-Schwartau

Die Entscheidung fällt kurz nach der Pause als der Gastgeber mit fünf Treffern in Folge innerhalb von zehn Minuten auf 22:14 (48.) davonzieht.

„Wir hatten heute kollektive Ausfälle, waren Hagen auf jeder Position deutlich unterlegen. Mir fehlte in Abwehr und Angriff die Entschlossenheit. Das war einfach viel zu leblos“, haderte Torge Greve mit seinem Team. Der Trainer hatte angesichts des erwarteten Schneechaos im Norden Probleme in der Anfahrt befürchtet, „doch die sind nicht eingetreten. Hinter Hamburg lag nicht eine Flocke, wir sind super durchgekommen.“

Trainer kritisiert „halbgare Würfe“

Der VfL startete 44 Stunden nach dem Heimsieg über Dessau vor gerade mal 461 Zuschauern gut in den zweiten Teil des Doppelspieltages, legte ein 6:5 (11.) vor. Doch das war es auch schon mit der Schwartauer Herrlichkeit. Der spielstarke Aufsteiger, bis dato mit drei Siegen aus vier Spielen die Mannschaft der Stunde in der 2. Liga, packte hinten besser zu, hatte im ehemaligen VfLer Tobias Mahncke auch den besseren Torhüter zwischen den Pfosten (13 Paraden). Die Eintracht zog mit dem ersten Zwischenspurt so auf 11:7 (22.) weg. „Obwohl die Qualität in der Abwehr nicht da war, sind wir gut ins Spiel gekommen“, berichtete Greve, „aber nach dem 7:7 hat Hagen aggressiver gedeckt, haben wir vorn die Verantwortung weitergeschoben.“ Der Rückraum - ohne Durchschlagskraft, mit 20 Fehlwürfen. „Das waren alles halbgare Würfe, mit 90 Prozent aufs Tor geworfen“, kritisierte Greve.

 Schwartau 13 Minuten ohne Tor

 Und dennoch: Beim 17:14 (38.) war der VfL noch auf Schlagdistanz. Doch was dann folgte, war eine 13-minütige Torflaute. Als Thees Glabisch die beendete, zum 15:22 (50.) traf, war die Partie längst entschieden. „Es fehlte überall, am Zug zum Tor, in der Abwehr, im Tor, im Angriff. Im Gesamtpaket war das zu wenig“, sagte Greve. Auf die Doppelbelastung mochte es der Coach nicht schieben: „Die hatte Hagen auch.“

 

Der VfL kassierte als „Meister der Doppelspieltage“ so saisonübergreifend in der zehnten Partie eines Doppelspieltages die erste Niederlage. „Mit solchen Rückschlägen müssen und werden wir leben. Wir werden die Partie jetzt auswerten und wieder aufstehen“, sagt Greve. Am Samstag kommt Eintracht Hildesheim in die Hansehalle.

 

Die Statistik zum Spiel

Eintracht Hagen: Mahncke (1. – 60./13) Paraden, Jerkovic – Kress 6/4, Tubic 4, Pröhl 1, Schneider 1, Fauteck, Renninger, Konitz 5, König 1, Roskosch, Waldhof, Bornemann 2, Mestrum 3, van Boenigk 2.
VfL Lübeck-Schwartau: Klockmann (1. – 45./7), Mallwitz (ab 45./5) – Glabisch 5/3, Genda 1, Podpolinski, Akerman 2, Ranke, Waschul 1, Schult 2, Köhler 4, Schrader, Claasen 1, Schlichting, Bruhn 1, Metzner 1.
Siebenmeter: 4/4 – 3/3
Zeitstrafen: 3 – 3
SR.: Kauth/Kolb
Zuschauer: 461
Spielfilm: 2:3 (6.), 4:5 (10.), 7:7 (16.), 11:7 (22.), 14:11 (HZ) – 15:13 (34.), 17:14 (38.), 22:14 (48.), 22:17 (57.), 25:18 (Ende).

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