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VfL Lübeck-Schwartau SG BBM Bietigheim: Coach Torge Greve lehnt Erstliga-Angebot ab
Sportbuzzer VfL Lübeck-Schwartau SG BBM Bietigheim: Coach Torge Greve lehnt Erstliga-Angebot ab
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19:44 04.02.2019
Will bis zum 30. Juni für den VfL jubeln: VfL-Trainer Torge Greve. Quelle: 54°
Lübeck

WM-Pause, ade! Die Handballer des VfL Lübeck-Schwartau melden sich am Sonntag zurück auf der Zweitliga-Bühne. Erster Gast im VfL-Wohnzimmer Hansehalle ist dann Aufsteiger TuS Ferndorf (16.30 Uhr). Das große Fragezeichen war bis vor kurzem, ob Torge Greve dann noch auf der Trainerbank sitzt?

Przybecki kommt sofort, Greve-Weg ist frei?

Der Hintergrund: Erstligist SG BBM Bietigheim, als Tabellenvorletzter zwei Zähler vom rettenden Ufer weg, hat seinen Trainer Ralf Bader am Sonntag gefeuert. Am Dienstag soll der neue Chefcoach vorgestellt werden. Drei waren im Kandidatenkreis, darunter auch Torge Greve. Das bestätigte Sportdirektor Jochen Zürn. Die Idee dahinter: Piotr Przybecki, der bereits als Greve-Nachfolger beim VfL ab dem 1. Juli vorgestellt wurde, sollte sofort übernehmen. Dann wäre der Weg für Greve frei gewesen. Das berichten auch die „Stuttgarter Nachrichten“.

Wurde am Sonntag als Trainer der SG BBM Bietigheim beurlaubt: Ralf Bader. Quelle: imago

Greve: „Eine reizvolle Aufgabe, ich habe aber abgesagt“

Greve bestätigte die Bietigheim-Offerte. „Sie haben in der vergangenen Woche angefragt. Das ehrt einen natürlich sehr. Bietigheim ist ein gut geführter Klub, die Aufgabe sehr reizvoll. Es ist auch eine Chance für mich. Doch ich habe abgesagt.“ Warum? „Ganz klar: Ich will meinen Vertrag beim VfL bis zum 30. Juni erfüllen. Ich habe mit der Mannschaft noch einiges vor.“

Punktspielstart am Sonntag gegen Ferndorf

Punkt. Aus. Deckel drauf. Wirklich? Was passiert, wenn ein neues Bundesliga-Angebot kurzfristig ins Greve-Haus flattert? Der 43-Jährige winkt ab: „Das sind ungelegte Eier. Damit beschäftige ich mich nicht.“ Sein Thema sei der VfL, das Spiel am Sonntag gegen Ferndorf. „Wichtig ist da, dass wir nach der guten Vorbereitung bis dahin den Spannungsbogen hochhalten.“ Eines weiß er: „Die Mannschaft ist heiß, die Jungs brennen.“ Denn neben dem ersehnten „Endlich geht es wieder los“, dem Spiel gegen den Tabellensechsten, ist da noch die 17:27-Klatsche aus dem Hinspiel. „Die wurmt uns noch immer“, sagt Greve, der hofft, dass Jan Schult (Muskelfaserriss) nach einem Belastungstest am Freitag grünes Licht gibt. Dann hätte Greve ein Luxusproblem, könnte aus einem 17er Kader 16 Spieler auswählen. Und das Thema Bietigheim sollte bis dahin auch erledigt sein.

Jens Kürbis

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