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VfL Lübeck-Schwartau Trendwende im DHB-Pokal?
Sportbuzzer VfL Lübeck-Schwartau Trendwende im DHB-Pokal?
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00:00 21.09.2011
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Lübeck

Spiel“, ist Routinier Adrian Wagner sicher. Insofern könnte das Pokalspiel heute beim Wilhelmshavener HV gerade recht kommen.

Doch Thomas Knorr ist vorsichtig. „Sie sind mit Sicherheit nicht viel schlechter als im letzten Jahr“, warnt der VfL-Coach vor dem Zweitliga-Absteiger, der dem VfL in der abgelaufenen Saison in der Hansehalle ein 28:28 abtrotzte, in der West-Staffel der 3. Liga mit einer Serie von drei Siegen gestartet ist und mit dem 26:22 in der ersten Pokalrunde bei Peenetal Loitz eine makellose Bilanz aufweist.

Anders als der VfL. Einzig das 36:21 im Pokal bei Einheit Halle/Saale steht auf der Haben-Seite. In der Liga hingegen fehlte es in den entscheidenden Momenten noch an der nötigen Cleverness und der Siegermentalität der Vorsaison.

Zudem ist die personelle Situation der Schwartauer alles andere als optimal. Zwar gibt es trotz der frühen Abfahrt in Bad Schwartau um 13 Uhr keine Probleme bei den Berufstätigen im Team. Dennoch droht dem VfL in Wilhelmshaven ein Engpass am gegnerischen Kreis. Hatte es vor der Saison noch kritische Stimmen gegeben, als der VfL mit Christoph Märtner einen dritten Kreisläufer vom SC Magdeburg II verpflichtete, ist der 19-jährige Student heute erste Wahl, weil die Alternativen angeschlagen sind: Kevin Jahn laboriert seit Wochen an einer Achillessehnenreizung, Martin Zeschke verletzte sich beim 33:34 am Sonntag in Rostock die Kapsel des linken Ringfingers. Ob er zumindest in der Deckung spielen kann, entscheidet sich kurzfristig.

„Christoph wird am Kreis anfangen“, hat sich Knorr festgelegt und ergänzt: „Auch Jan Schult kann dort spielen.“ Dann müsste der Trainer allerdings auch den Rückraum neu sortieren, wo die Alternativen ebenfalls begrenzt sind. Marcel Schliedermann steht erneut nicht zur Verfügung, da HSV-Trainer Per Carlen im Pokalspiel des Deutschen Meisters beim Oberligisten HSG Gütersloh nicht auf ihn verzichten will. Linksaußen Markus Hansen, der ebenfalls im Rückraum einsetzbar wäre, wird von der Bundeswehr nicht freigestellt. So plant Knorr, auch dem 18-jährigen Nils Kretschmer Einsatzzeiten geben, „der uns mittel- oder kurzfristig noch viel Freude machen wird“. Nicht zuletzf ist aber auch Knorr selbst auf beiden Positionen eine Alternative. Schon in Rostock traf er vom Kreis aus zweimal. „Ich bin bereit“, sagt er – und setzte darauf, dass es seine Spieler auch sind – für den nächsten Sieg im Pokal und für die überfällige Trendwende. ing

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