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VfL Lübeck-Schwartau VfL Lübeck-Schwartau vom Aufsteiger düpiert
Sportbuzzer VfL Lübeck-Schwartau VfL Lübeck-Schwartau vom Aufsteiger düpiert
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21:39 01.09.2018
Kampf und Krampf in Ferndorf: Finn Kretschmer fand nur einmal den Weg ins TuS-Tor. Quelle: Reinhold Becher
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Kreuztal

Der Matchplan von Ferndorfs Trainer Michael Lerscht lautete: „Wir wollen Schwartau den maximalen Kampf liefern, wollen sie maximal fordern. Ich gehe davon aus, dass wir mit viel Geschwindigkeit spielen können und auch müssen, um unsere Stärken in die Waagschale zu werfen gegen diese physisch starke Mannschaft.“ Daran hielt sich sein Team: Die Schwartauer hielten nur bis zum 2:2 in der vierten Minute mit, anschließend bissen sie sich an der überragenden 6:0-Defensive und Torwart Lucas Puhl die Zähne aus. Ferndorfs Keeper parierte bis zur Halbzeit 13 Bälle, Schwartaus Dennis Klockmann nur zwei. Der VfL tat sich extrem schwer, spielte die Angriffe bis an die Grenzen zum Zeitspiel aus – und fand kaum Mittel und Lösungen.

VfL-Trainer Torge Greve nahm im ersten Durchgang zwei Auszeiten, brachte immer wieder neues Personal. Doch fast alle Maßnahmen verpufften, selbst als er mit Steffen Köhler und Fynn Ranke zwei Kreisläufer brachte oder einmal in 6:4-Überzahl agierte, konnte man kein Kapital daraus schlagen. Ferndorf erzielte im ersten Durchgang nur vier Rückraumtreffer, kam immer wieder über die Außen und den Kreis zu Torerfolgen.

Dabei hatte Greve extra vor dem Angriffsspiel gewarnt: „Die haben richtig gute Einzelakteure, mit Jonas Faulenbach einen überragenden Spieler.“ Für einen Hoffnungsschimmer sorgte der Treffer von Markus Hansen zum 8:14-Pausenstand und die Zuversicht, dass Ferndorf diese Abwehrleistung nicht über 60 Minuten durchhalten können dürfte.

Im zweiten Durchgang zeigte Klockmann gleich seine dritte Parade, verkürzten Pavel Genda und Antonio Metzner auf 10:15, und beim 12:16 (39.) durch Marcel Möller war man wieder bis auf vier Tore herangekommen, ehe Fehlwürfe von Genda und Jasper Bruhn (Pfosten) folgten. Beim 13:20 (46.) lag man erstmals sogar mit sieben Treffern zurück – statt einer erhofften Aufholjagd gab es nur ein kurzes Strohfeuer und eine Bestätigung von Greves Einschätzung, dass Ferndorf der stärkste der vier Aufsteiger ist. Weiter geht es für den VfL am Freitag in der hansehalle gegen den Dessau-Roßlauer HV (19.30 Uhr).

Die Statistik zum Spiel

TuS Ferndorf: Puhl (15 Paraden) Rottschäfer (ab 54./1) - Schneider 5, Barwitzki 4/1, Zerbe 4/2, Worner 2, Rink 1, Michel 4/1, Faulenbach 4, Koloper, Neitsch 1, Basic 2, Lindskog

VfL Lübeck-Schwartau: Klockmann (3 Paraden ), Mallwitz (ab 36./4 plus 1 Siebenmeter) - Hansen 2, Ranke 2, Glabisch 1, Kretschmer 1, Runarsson 3, Bruhn 1, Podpolinski 1, Damm 1, Claasen, Möller 1, Schrader, Köhler, Metzner 2, Genda 2

Siebenmeter: 4/3 – 0 

Zeitstrafen: 2 – 1

Spielfilm: 0:1 (1.), 2:2 (4.), 6:2 (11.), 10:7 (22.), 14:7 (26.), (14:8 HZ), 15:10 (33.), 18:12 (42.), 20:15 (50.), 23:15 (52.), 24:16 (55.), 27:17 (60.)

sta

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