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VfL Lübeck-Schwartau VfL enttäuscht beim Aufsteiger
Sportbuzzer VfL Lübeck-Schwartau VfL enttäuscht beim Aufsteiger
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23:22 17.10.2015
Mit neun Treffern gestern bester Schwartauer Werfer in Springe: Oliver Milde. Quelle: Stefan Luksch

Das geht eben nur in der Hansehalle: Vor einer Woche zogen Schwartaus Zweitliga-Handballer gegen Bietigheim in einem fulminanten Schlussspurt beim Stand von 21:20 mit sieben Toren in Folge zum 28:22-Sieg davon, gestern misslang die Aufholjagd: Bei den Handballfreunden Springe unterlag der VfL trotz besserer Wurfquote und mehr gehaltener Bälle mit 25:27 (14:15).

Während die Schwartauer weiter auf ihren zweiten Auswärtssieg nach dem 30:23 am 12. September beim ASV Hamm warten müssen, feierte der Aufsteiger seinen zweiten Heimsieg, schöpfte neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt und verschaffte seinem in der Kritik stehenden Trainer Sven Lakenmacher zumindest ein paar ruhigere Tage.

Ungemütlich dürfte es hingegen beim VfL werden: „Wie man trainiert, so spielt man auch. Und so waren wir nicht in der Lage, uns gegen eine Mannschaft mit Regionalliga-Format durchzusetzen und fahren wieder ohne Punkte nach Hause“, war Trainer Torge Greve angefressen. Zwar konnten Daniel Pankofer und Thees Glabisch spielen, dafür musste neben Kapitän Martin Waschul auch Jan Schult passen. Der Torjäger meldete sich nach dem Warmmachen mit einer Oberschenkel-Zerrung ab. Zudem fiel noch Kreisläufer Fynn Ranke nach einem brutalen Schlag in den Rücken aus — er muste zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden. „Das Foul wurde von den Schiedsrichtern weder gesehen noch geahndet“, schimpfte Greve.

In Springe entwickelte sich vor 460 Zuschauern in der 500 Besucher fassenden Sporthalle eine hart umkämpfte Begegnung, in der es bei ständig wechselnden Führungen keiner Mannschaft gelang, sich mit mehr als zwei Toren absetzen zu können.

Im zweiten Abschnitt zogen die Handballfreunde auf 19:16 (35.) davon, doch der VfL glich zum 19:19 (40.) aus. Nach dem 23:22 (50.) zogen die Gastgeber auf 26:23 (54.) davon, doch Christoph Wischniewski und Christoph Schlichting verkürzten wieder bis auf ein Tor (58.). Nach der elften Parade von Torwart Dennis Klockmann kassierte Wischniewski jedoch eine Zeitstrafe, ehe Pankofer an HF-Keeper Robert Wetzel scheiterte. In Überzahl machte Hendrik Pollex 32 Sekunden vor dem Abpfiff mit dem 27:25 alles klar.

„Jetzt müssen wir das Heimspiel am Freitag gegen Wilhelmshaven gewinnen, um unser Punktekonto auszugleichen“, blickte Greve missmutig auf die Tabelle. An die nächste Auswärtaufgabe am Sonntag bei der HSG Nordhorn-Lingen mochte der Coach nach der Pleite von Springe noch gar nicht denken: „Wie sollen wir da etwas holen, wenn wir nicht mal in Springe gewinnen können?“

Zum Auslaufen startet das VfL-Team heute in zwei 10er-Staffeln beim Lübeck Marathon.

HF Springe — VfL Bad Schwartau 27:25 (15:14)
Springe: Wetzel, Wendland — Kastening (6), Kolditz (6/4), Schuttemeyer (4), Ossenkopp (4), Pollex (3), Tesch, Fauteck (je 2), Eichenberger, Coors, Bosy.

VfL: Klockmann (11 Paraden) Mallwitz (4 Paraden) — Milde (9), Pankofer (6/3), Akermann (4), Ranke (2), Wischniewski (2/1), Fuchs, (1), Schlichting (1), Glabisch, Hansen, Hanisch, Bruhn, Metzner.

Zeitstrafen: HF 5 — VfL 4.

Siebenmeter: HF 4/4 — VfL 4/4.

Spielfilm: 0:1 (1.), 3:2 (5.), 3:4 (8.),
5:5 (11.), 6:5 (12.), 6:7 (15.),
10:10 (20.), 11:12 (23.),
14:12 (26.), 15:14 (28./Halbzeit),
16:15 (32.), 19:16 (35.),
19:19 (40.), 23:22 (50.), 26:23
(54.), 26:25 (58.), 27:25 (60.).

Christoph Staffen

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