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Heiße Eisen gleich zu Jahresbeginn

Lübeck Heiße Eisen gleich zu Jahresbeginn

Frauen- und Sozialverbände hatten zwei Politikerinnen eingeladen.

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Nahmen zu heißen Themen Stellung: Kerstin Metzner (l.) und Anette Röttger (r.) mit Helga Lietzke.

Quelle: Wolfgang Maxwitat

Innenstadt. Erst frische Songs, gesungen vom Kelebek-Chor der Tontalente, dann zwei ernste Themen, die in der Stadt heiß diskutiert werden: Helga Lietzke, Vorsitzende der Frauen- und Sozialverbände, hatte sich für das Neujahrsgespräch im voll besetzten Seniorentreff des Heiligen-Geist-Hospitals einiges vorgenommen.

Als Gesprächspartnerinnen hatte sie CDU-Kreischefin Anette Röttger und SPD-Fraktionsvorstandsmitglied Kerstin Metzner geladen. Thema eins: die beschlossene Schließung zweier städtischer Senioreneinrichtungen. 2019, wenn der Mietvertrag ausläuft, soll das Heim Schönböckener Straße, 2027 der Behnckenhof geschlossen werden. Die CDU hatte für einen entsprechenden Vorschlag des SPD-Sozialsenators gestimmt, die SPD hatte ihm die Gefolgschaft verweigert.

Der Beschluss, so Röttger, sei erst nach langen Überlegungen gefasst worden. „Wir sind in Lübeck nicht nur in diesem Bereich an einem Punkt, wo wir auch über Schließungen nachdenken müssen“, argumentierte sie, während SPD-Frau Metzner zu bedenken gab: „In dem Moment, wo ich die Schließung ausspreche, orientiert sich das Personal anderweitig, Investitionen finden nicht mehr statt.“ Das schon mehr als zehn Jahre im Voraus zu tun, finde sie „ungeheuerlich“.

Als „nächste Katastrophe“ bezeichnete Helga Lietzke die Sperrung des MuK-Konzertsaals. Beide Gesprächspartnerinnen waren sich einig, dass die MuK unverzichtbar sei. „Wir stehen vor einer großen Herausforderung“, so Röttger, „Bausenator und Bürgermeister sind aufgefordert, darzulegen, wie die Sanierung gehen könnte.“ Metzner, von Hause aus Bauingenieurin, mutmaßte, beim Bau vor 21 Jahren sei an den preiswertesten Bieter vergeben worden. Ihre Hoffnung: dass die Sanierung nun doch für weniger als die zuletzt genannten 22,3 Millionen Euro zustande komme.

Günter Zschacke von den Musik- und Orchesterfreunden hatte seinerzeit maßgeblich dazu beigetragen, dass die MuK gebaut wurde. Er verwahrte sich gegen den Vorwurf „Pfusch am Bau“. Vielmehr seien es Nachrüstungen und die versäumte Bauunterhaltung, die den jetzigen Schaden hätten entstehen lassen. „Wir können nur hoffen, dass die Politik sensibilisiert ist, um die Halle wiederherzustellen.“

sr

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