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Internationales Frühstück der „Stadtmütter“

Lübeck Internationales Frühstück der „Stadtmütter“

Köstlich duftende Teigtaschen, bunte Salate, würzige Fleischspieße — und auf jedem Teller ein kleines Fähnchen mit der Nationalflagge des Herkunftslandes des jeweiligen Gerichtes.

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Präsentieren die Speisen aus ihren Heimatländern: Sandus Al-Estarebadi (v. l., Irak), Nadia (Algerien), Runak Hosseni (Kurdistan) und Khaldie Solh (Libanon).

Quelle: Sabine Risch

Innenstadt. Köstlich duftende Teigtaschen, bunte Salate, würzige Fleischspieße — und auf jedem Teller ein kleines Fähnchen mit der Nationalflagge des Herkunftslandes des jeweiligen Gerichtes. Anlässlich des Weltfrauentages hatten die „Lübecker Stadtmütter“ im Verein „Frauen helfen Frauen“ zum Frühstück in die Marlesgrube eingeladen und die geballte Vielfalt aus vieler Herren Länder auch kulinarisch gestaltet.

Mit dem internationalen Frühstück wollten die Frauen zwischen 21 und 67 Jahren vor allem der Possehl-, der Jürgen-Wessel- und der Bluhme-Jebsen-Stiftung sowie anderen Einrichtungen der Hansestadt für die Förderung des Projektes danken. In zwei jeweils sechsmonatigen Kursen erfahren angehende „Stadtmütter“ eine Menge aus Kernbereichen der deutschen Gesellschaft und Politik. Später werden sie als Multiplikatorinnen eingesetzt — beispielsweise im Haus der Kulturen, im Jugendamt, in Kitas der Vorwerker Heime oder im „Café W.u.t.“. Wichtig sei jedoch, sagt Erzieherin Stephanie Wachowski (38), „dass wir keine Beraterinnen, sondern Wegweiserinnen sind“. Die Irakerin Susan Al-Salihi (38) ist seit Jahresbeginn Koordinatorin des Projektes. Ihre Erfahrung: „Gebildete Eltern geben die Bildung an ihre Kinder weiter.“

Deshalb und weil die inzwischen 100 Teilnehmerinnen aus 21 Ländern nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Lübecker Gesellschaft allerhand tun, hoffen sie auf die möglichst lange Fortführung des Projektes.

Gestern jedoch feierten sie erst einmal — mit Gästen von IHK, Hansestadt Lübeck, Sparkasse, Frauenwerk, Weißem Ring und anderen Einrichtungen. Kurdin Runak Hosseni (49) hatte hierfür eigens Kuba, ein Speise aus Grieß mit Hackfleisch und Gewürzen, bereitet, die Irakerin Sandus Al-Estarebadi (58) Tikke, Hähnchen, indisch gewürzt, die Libanesin Khaldie Solh (46) Tabule, einen Salat aus feinem Bulgur, Kräutern und Zitronensaft. Baghrire nennt sich die Leckerei, die Algerierin Nadia (52) zum Büfett beisteuerte — da fiel den Gästen die Wahl schwer. Detlef Hardt vom Weißen Ring war begeistert von der kulinarisch-kulturellen Vielfalt: „Da schämt man sich fast, auch eine ,deutsche‘ Brötchenhälfte mit Marmelade zu essen.“

Von sr

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