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Zwischen Irrsinn und Normalität

Lübeck Zwischen Irrsinn und Normalität

Schüler des Katharineums inszenieren das Musical „Anyone can whistle“.

Innenstadt. Wer ist irre? Wer ist noch klar im Kopf? Was passiert, wenn sich das Verrückte mit dem Normalen vermischt? Darum ginge es im Musical „Anyone can whistle“, erklärt Julia Grohs (17). Die Schülerin führt mit sieben weiteren Klassenkameraden Regie im diesjährigen Musiktheater des Katharineums. „Vor uns liegt noch ein Haufen Arbeit.“

In der Aula des Gymnasiums versammeln sich Schüler der neunten bis 13. Jahrgangsstufe. „Wir machen heute einen Durchlauf des ersten Akts.“ Der klappe schon ganz gut, sagt Julia Grohs zufrieden.

„Jetzt geht es darum, alle Elemente miteinander zu verbinden.“ Seit Anfang des Schuljahrs proben sie schon, arbeiten in kleinen Gruppen an Regie und Bühnenbild, Chorinszenierung und Tanz.

Etwa 90 Schüler seien an dem Projekt beteiligt, erklärt Marco Beck (17), ebenfalls im Team Regie. „Da ist es natürlich immer schwierig, dass alle konzentriert sind“, erklärt der Schüler mit einem Schmunzeln. Und es stecke ein enormer Aufwand dahinter. Von den ursprünglich 45 Songs des Musicals haben die Schüler 15 ausgewählt. „Wir mussten sehr viel kürzen, weil es sonst einfach zu umfangreich wäre. Das Stück ist sehr komplex“, sagt Beck. Für die Aufführung der drei Akte des Musiktheaters haben die Schüler etwa zweieinhalb Stunden eingeplant. „Das ist insgesamt schon sehr viel, wenn man bedenkt, dass Musik, Tanz und Schauspiel ein gutes Gesamtbild ergeben.“

Doch die Schüler zeigen sich zuversichtlich. „Es soll sehr bunt werden und natürlich auch ein bisschen lustig“, sagt Sophia Wilz (18). Sie findet es toll zu sehen, wie die Ideen jedes Einzelnen auf der Bühne zum Ausdruck kommen. „Wenn acht Leute Regie führen, treffen natürlich acht Meinungen aufeinander“, sagt sie. „Aber das macht die Sache spannend.“

Begleitet werden die Schüler von zwei Lehrkräften der Schule. Sven Albert unterrichtet Musik und darstellendes Spiel. Seit acht Jahren unterstützt er jedes Jahr die Schüler bei den Proben. „Es ist immer wieder großartig zu sehen, wie viel Energie die Schüler aufbringen.“ Besonders deutlich werde dieses Engagement bei den Probenfahrten, meint er. „Im Februar werden wir eine Woche gemeinsam wegfahren, um intensiv zu üben.“ Viel Zeit bleibe den Schülern nicht mehr, die Aufführungen finden am 9.,11. und 12. März statt. „Klar, es wird knapp“, sagt Albert.

„Aber das ist jedes Jahr so.“ Ein Besuch des Musicals lohne sich, so der Lehrer. „Es gilt natürlich herauszufinden, wer denn nun verrückt ist in dem Stück.“

er

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