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Mit Sicherheit So schützen Sie sich vor Cyberkriminalität
Thema S Mit Sicherheit So schützen Sie sich vor Cyberkriminalität
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14:27 08.11.2018
Jeder zweite Internetnutzer wird Opfer von Computerkriminalität. Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa
Lübeck

Jeder zweite Deutsche ist 2017 Opfer einer Cyberkriminalität geworden. Am häufigsten werden Computer dabei mit einem Schadprogramm infiziert. Aber auch Identitätsdiebstahl oder Betrug beim Online-Shopping zählen zu den Delikten. Mit einigen Tipps können Privatpersonen das Risiko verringern, Opfer solcher Angriffe zu werden.

Achtung, Fake-Shop: Fast jeder Internetnutzer kauft heute online ein. Dabei sollten Nutzer auf einige Dinge achten, um nicht Opfer eines Betrügers zu werden: Wichtig ist zum Beispiel den Online-Händler vor dem ersten Kauf zu überprüfen. Weiter sollte beim Kauf auf eine sichere Zahlungsweise geachtet werden – eine Bestellung auf Rechnung kann vor Betrug schützen.

Computer werden häufig von Viren befallen. Schadprogramme können als Anhang oder Link in E-Mails getarnt verschickt werden. Öffnen Nutzer den Anhang, kann sich der Virus auf dem Computer verbreiten. Wichtig ist daher, nur Anhänge zu öffnen, deren Absender bekannt sind. Das gilt auch für soziale Netzwerke, wobei auch hier die Nachrichten von Freunden kritisch geprüft werden sollten. Empfehlenswert ist zudem die Installation einer Virenschutz-Software.

In Phishingmailswerden Nutzer mit einem Link aufgefordert, auf der vermeintlichen Internetseite ihrer Bank sensible Daten anzugeben. Tatsächlich landen sie aber auf gefälschten Internet-Seiten. Die eingegebenen Zugangsdaten werden dann für Betrügereien genutzt. Um sich vor solchen Übergriffen zu schützen, sollten Nutzer beachten, dass Banken ihre Kunden niemals auffordern, ihre persönlichen Zugangsdaten im Internet zu veröffentlichen – auch nicht aus Sicherheitsgründen.

Bei der Eingabe von persönlichen Datenim Internet sollte generell darauf geachtet werden, wem man seine Daten preisgibt und ob dies nötig ist. Außerdem ist wichtig zu überprüfen, ob es sich dabei um sichere Seiten handelt. Diese sind daran zu erkennen, dass sie in der Adresse das Kürzel „https“ beinhalten.

Sichere Passwörtersollten nicht im Wörterbuch vorkommen und mindestens aus zwölf Zeichen bestehen. Namen von Familienmitgliedern und Haustieren sind tabu. Das gilt auch für Passwörter oder Wiederholungen. Außerdem sollte nie dasselbe Passwort für verschiedene Anwendungen genutzt werden. Schutz bietet auch das regelmäßige Ändern der Passwörter.

Weitere Informationenzur Sicherheit im Internet unter: www.bsi-fuer-buerger.de

Saskia Hassink

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