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Neue weitere Oberstufen an Gemeinschaftsschulen - Kontroversen

Kiel Neue weitere Oberstufen an Gemeinschaftsschulen - Kontroversen

Neun weitere Oberstufen an Gemeinschaftsschulen werden voraussichtlich in Schleswig-Holstein eingerichtet. Das Bildungsministerium signalisierte am Dienstag den Bürgermeistern von Bargteheide, Büchen, Handewitt, Büdelsdorf, Schönberg, Nortorf, Kellinghusen, Lauenburg und Bordesholm schriftlich, dass ihrem Antrag (vorbehaltlich einer gesetzlichen Neuregelung) Ende Februar/Anfang März entsprochen werden könne.

Kiel. Dagegen dürften Anträge der Gemeinden Burg/Dithmarschen, Schafflund, Sandesneben und Hanerau-Hademarschen voraussichtlich nicht genehmigt werden, weil die Schülerzahl dort zurzeit zu gering für eine Oberstufe wäre. Die Regierungsfraktionen von SPD, Grünen und SSW wollen im Februar die notwendigen gesetzlichen Änderungen im Landtag einbringen.

CDU-Bildungsexpertin Heike Franzen warf der Landesregierung vor, mit zusätzlichen Oberstufen für eine gegenseitige Kannibalisierung zu sorgen. „Die Regierungskoalition weiß selbst, dass es für diese Oberstufen keinen Bedarf gibt. In fünf Jahren wird es nach den Planungen der Landesregierung in Schleswig-Holstein 1370 Lehrer und 34 000 Schüler weniger geben.“ Dagegen betonte SPD-Fraktionschef Ralf Stegner, neben den Gymnasien und den Beruflichen Schulen mit den Oberstufen an Gemeinschaftsschulen zusätzliche Möglichkeiten zu schaffen, die Hochschulreife zu erwerben.

dpa

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