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Ein Dinner ganz in Weiß

Bad Schwartau Ein Dinner ganz in Weiß

Zum zweiten Mal lädt der Gemeinnützige Bürgerverein Bad Schwartau zum Abendessen auf dem Marktplatz.

Bad Schwartau. Begonnen hat alles in Frankreich. Dort hat ein gewisser Francois Pasquier die Tradition des „Dîner en Blanc“ (Weißes Dinner) ins Leben gerufen. In Paris verabredet man sich seit den 1990er Jahren regelmäßig zu öffentlichen Picknicken in weißer Kleidung — und hält den Ort bis zuletzt geheim, da die öffentlichen Zusammenkünfte nicht bei der Polizei angemeldet sind.

Mittlerweile ist der Trend bis nach Bad Schwartau geschwappt. Am kommenden Sonnabend, 15. August, ab 18 Uhr auf dem Markt in Bad Schwartau geht es los. Hier macht man kein Geheimnis aus dem Treffpunkt. „Bei uns ist alles beim Ordnungsamt angemeldet“, sagt Henning Beck vom Gemeinnützigen Bürgerverein Bad Schwartau. Schon zum zweiten Mal organisiert er das Weiße Dinner, weil es „wirklich gut angekommen ist, als wir es zum ersten Mal gemacht haben“.

Die Idee dahinter ist recht einfach: Alle Dinner-Teilnehmer kommen in weißer Kleidung. Nur von weißen Schuhen kann abgesehen werden. Das Essen, die Stühle und Tische werden von den Teilnehmern selbst mitgebracht und vor Ort aufgebaut. Jeder entscheidet selbst, was er in seinem Picknickkorb mitbringt. „Den Ideen der Teilnehmer zu Speisen und Getränken sind keine Grenzen gesetzt“, sagt Beck. Nur auf einen Grill sollte man besser verzichten, denn „die Gerüche könnten stören und passen nicht so recht zum festlichen Umfeld“.

Teilnehmen kann jeder, Eintritt kostet die Veranstaltung nicht. In diesem Jahr diniert auch eine Gruppe aus der französischen Partnerstadt von Bad Schwartau, Villemoisson-sur- Orge, auf dem Markt.

Bevor die Veranstaltng um etwa 22 Uhr ein Ende finden soll, wartet noch ein absoluter Höhepunkt auf die Gäste. „Wenn es schon etwas dämmrig ist, brennen alle Teilnehmer zusammen ihre mitgebrachten Wunderkerzen ab. Ein wunderschönes Bild“, sagt Beck.

Auch Musik ist erwünscht. „Gerne handgemacht und am Tisch, denn schließlich wollen wir uns ja auch noch von Tisch zu Tisch unterhalten können und andere gut gelaunte Menschen kennenlernen.“

Und wenn das Wetter nicht mitspielen sollte? Da zeigt sich Beck entspannt: „Dann gehen wir eben wieder nach Hause. Das können wir nicht beeinflussen. Aber ich hoffe, dass es der Wettergott gut mit uns meinen wird.“ Bis jetzt sehen die Prognosen gut aus . . .

LN

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