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240.000 Euro für Berufsintegration von Migranten

St. Lorenz Nord 240.000 Euro für Berufsintegration von Migranten

Bildungsministerin Britta Ernst überreichte den Förderbescheid gestern der Türkischen Gemeinde.

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Das Projekt ist gesichert: Dr. Cebel Kücükkaraca (v. l.), Ministerin Britta Ernst, Betriebsleiter Alahattin Barutcu und die AIM-Mitarbeiter Hakan Demirok und Fuat Aktas.

Quelle: Luisa Jacobsen

St. Lorenz Nord. Ergin Kurt (20) hat die Schule ohne Abschluss verlassen. Den Hauptschulabschluss hat er später nachgeholt, einen Ausbildungsplatz bekam er trotzdem nicht. „Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben“, erzählt der junge Mann. Aber dann hätte er sich doch noch einmal aufgerafft und Hakan Demirok vom Projekt „Ausbildung und Integration von Migranten“ (AIM) der Türkischen Gemeinde Schleswig-Holstein um Hilfe gebeten. Demirok vermittelte ihm ein Langzeitpraktikum in der Autolackiererei Lehmann in der Posener Straße. Dort machte sich der junge Mann so gut, dass Betriebsleiter Alahattin Barutcu ihn in die Lehre nahm. Aktuell ist Ergin Kurt im zweiten Ausbildungsjahr zum Fahrzeuglackierer und möchte seine Abschlussprüfung nächstes Jahr unbedingt bestehen.

Die Fortführung des Projektes, das Ergin Kurt die Ausbildung ermöglichte, ist jetzt für weitere zwei Jahre gesichert: Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) überreichte dem Vorsitzenden der Türkischen Gemeinde Dr. Cebel Kücükkaraca in Barutcus Betrieb gestern Nachmittag den Förderbescheid über 240000 Euro. „Ich freue mich sehr, dass wir dieses seit 18 Jahren bestehende Projekt fortführen und so jungen Migranten eine bessere Ausbildungs- und Berufsperspektive eröffnen können“, sagte die Ministerin. Auch angesichts der aktuellen Situation und der großen Zahl jugendlicher Flüchtlinge seien Projekte wie AIM wichtiger denn je und könnten Vorbild für weitere Initiativen sein, so Ernst weiter.

Konkret werden mit der Förderung zwei Beratungsbüros in Lübeck und Elmshorn finanziert. Mitarbeiter wie Hakan Demirok unterstützen die Jugendlichen dort bei der beruflichen Orientierung, der Erstellung von Bewerbungsunterlagen oder der Suche nach Qualifizierungskursen. „2015 konnten wir in Lübeck 113 Jugendliche mit Migrationshintergrund in eine Ausbildung vermitteln“, berichtete Demirok. Mit der erneuten Förderung kann er diese erfolgreiche Arbeit jetzt fortführen.

lj

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