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10 000 Euro Preisgeld: Hoher Anreiz für Existenzgründer

Lübeck 10 000 Euro Preisgeld: Hoher Anreiz für Existenzgründer

Sparkasse zu Lübeck sowie Lübecker Uni und Fachhochschule starten zum fünften Mal den Wettbewerb „Gründerpreis“ — Beste Konzepte für eigenes Unternehmen gesucht.

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FH-Präsidentin Dr. Muriel Kim Helbig, Uni-Präsident Prof. Hendrik Lehnert und Sparkassen-Vorstand Frank Schumacher (v. l.) überzeugen sich vor Ort von den Erfolgen der Gewinnerinnen des Gründerpreises 2014, Prof. Christine Klein (sitzend) und Prof. Jeanette Erdmann.

Quelle: Felix König

Lübeck. Eine eigene Firma? Dass dieser Gedanke für den Großteil der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein völlig fernliegender ist, zeigt das Beispiel von Dr. Stephanie Stölting. „Wir saßen tagein, tagaus im Labor und waren von dem fasziniert, was wir getan haben, und wir haben eigentlich gar nicht so wirklich erkannt, was wir da für ein Potenzial haben“, erinnert sich die Molekularbiologin aus dem Lübecker Uni-Institut für Integrative und Experimentelle Genomik.

Dem Team sei zwar schon bewusst gewesen, „dass die Ergebnisse auch für andere interessant sein könnten; der definitive Anstoß muss aber schon von außen kommen“, fasst sie zusammen. Und er kam — vor allem auch durch den Gründerpreis der Sparkasse zu Lübeck, den Stölting zusammen mit den zukünftigen Gesellschafterinnen ihres Unternehmens, Prof. Christine Klein sowie Prof. Jeanette Erdmann, vor zwei Jahren gewinnen konnte.

Nun geht dieser Wettbewerb bereits in die fünfte Runde. Der mit insgesamt 10000 Euro dotierte Preis zeichnet attraktive Gründungskonzepte aus der Universität, dem UKSH-Campus Lübeck und der Fachhochschule aus. Wie in den vergangenen Jahren werden Gründerteams aus der Wissenschaft aufgefordert, ausgearbeitete Konzepte einzureichen; die Bewerbungsfrist läuft bis Montag, 29. April.

„Der Wert dieser Auszeichnung besteht dabei nicht nur aus dem Preisgeld. Viel wichtiger ist seine Funktion. Sie zielt darauf ab, der breiten Öffentlichkeit bewusst zu machen, dass es mit Erfolg gelingt, den Innovationstransfer aus Forschung und Wissenschaft in der Region Lübeck in Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum umzusetzen“, betont Frank Schumacher, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse zu Lübeck.

Die Finanzspritze habe man gut gebrauchen können, sagt Stephanie Stölting und kündigt an, dass es im Sommer so weit sein werde — „dann werden wir mit der ,iPS-HL GmbH‘ an den Start gehen.“ Das Start-up möchte mit der innovativen Technologie der sogenannten induzierten pluripotenten Stammzellen, kurz iPS genannt, Zellanalysen durchführen, mit denen patientenspezifische Aussagen über das Vorliegen einer Erbkrankheit getroffen werden können.

Seit drei Jahren arbeiten nun Universität und Fachhochschule in dem Projekt „Exist-Gründungskultur — Die Gründerhochschule“ gemeinsam daran, den Campus zu einem echten Gründercampus werden zu lassen.

Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und aus dem Europäischen Sozialfond der Europäischen Union. „Erfolgreiche Firmenausgründungen aus der Wissenschaft gehören so zu unserem Markenkern“, formuliert es Lübecks Uni-Präsident Prof. Hendrik Lehnert.

Und seine Kollegin, Fachhochschul-Präsidentin Dr. Muriel Kim Helbig, erklärt: „Mit den zentral gelegenen GründerCubes I und II hat das Thema Existenzgründungen und Unternehmertum auch ein Gesicht bekommen, und das Thema erhält den zentralen Platz im gesamten Lübecker Wissenschaftsbetrieb, der ihm gebührt.“

Über den Kulturwandel ist Uni- Vize-Präsident Prof. Thorsten Buzug hoch erfreut: „Ich habe in den 1980er Jahren Physik studiert; da hat sich niemand an der Hochschule Gedanken darüber gemacht, wie man Ideen und Erkenntnisse verwerten kann.“ Und FH-Professor Jürgen Klein hebt hervor, dass auch durch den eigenständigen Studiengang „Unternehmertum in digitalen Technologien“ ein enormes Signal ausgesendet werde.

Frist bis zum 29. April

Als Orientierung und Hilfe für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des „Gründerpreis“-Wettbewerbes sind im Internet unter www.gruendercube.de die Ausschreibungsunterlagen, Termine sowie Hinweise zum Businessplan abrufbereit. Der Wettbewerb richtet sich ausschließlich an Absolventinnen und Absolventen, Studierende sowie Hochschulangehörige der Universität zu Lübeck, der Fachhochschule Lübeck sowie an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Uiniklinikums Schleswig- Holstein (UKSH), Campus Lübeck.

Michael Hollinde

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