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Damit niemand bei der OP dazwischenfunkt

Lübeck Damit niemand bei der OP dazwischenfunkt

Das Kompetenzzentrum „Cosa“ der Fachhochschule Lübeck entwickelt störungsfreie Kommunikationssysteme.

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FH-Doktorand Mathias Pelka (l.) und Prof. Horst Hellbrück demonstrieren eine Lokalisationsanwendung im „Cosa“-Laborraum.

Quelle: TZL

Lübeck. „Jeder kennt das vom WLan zu Hause: Wenn zufällig alle Nachbarn auf dem gleichen Übertragungskanal surfen und es spürbar immer langsamer wird“, sagt Fachhochschul-Professor Horst Hellbrück, „Funksysteme sind durchaus belastungs- und störanfällig.“ Im Krankenhaus-Alltag allerdings müssen diese drahtlosen Kommunikationswege aus Sicherheitsgründen möglichst störungsfrei funktionieren. „Wir sprechen dann von robuster Vernetzung“, erläutert der Experte, der das Kompetenzzentrum „Cosa“ leitet. Die Abkürzung steht dabei für „Communication — Systems — Applications“.

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Und dieses Zentrum an der Fachhochschule Lübeck, das aktuell 13 Mitarbeiter hat, unterstützt Medizintechnik-Hersteller bei der Entwicklung von störungsfreien Kommunikationssystemen für den Einsatz in der Klinik. Hellbrücks Team hat einen Funktionstest entwickelt, der gegebene Funkstrecken untersucht. Der Test geschieht in einem Umfeld, in dem verschiedene Funkstandards — wie zum Beispiel WLan und Bluetooth — zur Vernetzung oder Bedienung von Geräten im Einsatz sind, die sich gegenseitig stören können. „Wir haben damit unter anderem mit Erfolg die Störanfälligkeit der Fernbedienung eines OP-Tisches getestet“, erläutert der Professor.

Aber es geht „Cosa“ nicht nur ums Testen und Prüfen, sondern auch um die zukunftsfähige Optimierung. Hellbrück berichtet etwa von einem neuen, in der Entwicklung befindlichen Übertragungsgerät, einem sogenannten Transceiver, der in der Lage sein wird, sich selbst automatisch zu konfigurieren und so potenziellen Störungen regelrecht auszuweichen. „Ein solcher Transceiver kennt alle möglichen Funkstandards und umgeht dank intelligenter Software mögliche Interferenzen“, erklärt der Fachmann. Und Doktorand Mathias Pelka verweist auf ein weiteres aktuelles Projekt: „So arbeiten wir an einem Zwei-Sensor-System für die nicht-invasive Blutdruckmessung während der OP.“ Dabei ginge es unter anderem um die automatische Korrektur des Mess-Referenzpunktes, wenn der Patient sich bewegt oder bewegt wird. rwl

Alle 14 Tage berichtet das Technikzentrum über Projekte, die den Wissenschafts- und Technologie-Standort Lübeck symbolisieren.

LN

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