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Hochschulsportler starten ins Sommerprogramm

Lübeck Hochschulsportler starten ins Sommerprogramm

Ob draußen an der frischen Luft oder in der Halle: Zum neuen Semester gibt es insgesamt 70 Angebote verschiedener Sportarten — Die LN waren am ersten Tag dabei.

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Softball ist eine Variante des amerikanischen Baseballs, die meist nur von Frauen ausgeübt wird. Die 22-jährige Vivian Sarau trainiert das Schlagen des Balls. Sie ist ganz neu im Team.

Quelle: Fotos: Wolfgang Maxwitat

Lübeck. „Gas!“, ruft Trainerin Frauke Eichholz ihren Mädels zu. Die geben alles, sprinten quer übers Feld. Das Softball-Training auf dem Platz der Lübecker Turnerschaft ist in vollem Gang. Jetzt ist Vivian Sarau an der Reihe: Den Softball-Schläger fest umklammert, steht sie bereit. Auf Kommando lässt sie blitzartig den Schläger los und rennt so schnell sie kann los. Pünktlich zum Start des Sommersemesters kommen die Studenten wieder ordentlich ins Schwitzen. Der Hochschulsport auf den Plätzen und in den Hallen in der Hansestadt beginnt. Die LN haben bei den ersten Übungseinheiten vorbeigeschaut.

Softball — eine Variante des Baseballs überwiegend mit Frauen — wird in Kooperation mit der Lübecker Turnerschaft angeboten. „Das ist der beste Sport der Welt“, sagt Frauke Eichholz. Auch „Neuling“

Vivian Sarau ist begeistert. „Das ganze Team ist super, es macht echt Spaß“, so die 22-Jährige. Nur das Schlagtraining fällt ihr noch schwer. „Da muss man sich reinfuchsen“, sagt sie.

Während die Softballerinnen vom Sprint- ins Wurftraining übergehen, probieren die Akrobaten in der Halle in der Glockengießerstraße die Übungen „Brücke“, „Fisch“ und „Flip“ aus. Architektur-Studentin Judith Kahl ist das erste Mal dabei. Aufgrund ihrer Erfahrung im Turnen hat sie sich für Akrobatik als Ausgleich entschieden. „Ich will weiter daran arbeiten“, erklärt die 24-Jährige. Zusammen mit der LN-Reporterin wagt sie eine Zweier-Übung. Hochschulsport-Kursleiterin Nadine Kubusch gibt dem Duo Hilfestellung. „Am Anfang haben die Neulinge viel Angst“, sagt die 23-Jährige. Deshalb sei Vertrauen und Körpersprache wichtig. Aber auch Kraft zählt, deshalb ruft Nadine Kubusch die Gruppe zu Liegestützen, Sit-ups und Kniebeugen zusammen. „Am Ende tut alles weh — und alle wollen nur nach Hause“, sagt sie grinsend.

Gerade angekommen im Hochschulsport-Zentrum an der Falkenstraße ist Britta Drengberg. Die Medizinstudentin leitet Pilates und Yogalates. „Super, dass die Studierenden so viele Sportangebote haben“, freut sich die 27-Jährige. Inzwischen wird es voller in der Gymnastikhalle. „Ganz verschiedene Typen Mensch kann man mit Pilates abholen“, sagt sie. Wenig später beginnt die Stunde mit den vielen Anfängern. „Wir schließen die Augen und kommen langsam in der Stunde an“, sagt Drengberg. Dann sind Aufwärmübungen dran wie das langsame Ein- und Aufrollen des Rückens im Liegen. „Achte darauf, dass du keinen Wirbel übersprungen hast. Und das Atmen nicht vergessen“, betont die Trainerin.

Nach 60 Minuten Training ist Einsteigerin Helke Kohlbrandt (21) verschwitzt, aber glücklich. „Es war teilweise sehr anstrengend. Es hat aber viel Spaß gemacht“, bilanziert die Medieninformatik-Studentin.

Ganz schön ins Schwitzen kommen auch Ramona Katzenberger und Kristin Krampitz beim Selbstverteidigungs-Kursus nebenan. „Hau rein“, ruft Katzenberger ihrer Partnerin gegenüber zu, die mit aller Kraft in den gepolsterten großen Handschuh der 19-Jährigen boxt. „Sag aber Bescheid, wenn ich zu doll haue“, erwidert die 22-Jährige Psychologie-Studentin. Kursleiter Christopher Groß schaut dem Duo zu und gibt Tipps: „Nicht in den Gegner reinlegen“, erklärt er den Studentinnen. Zu Beginn der Stunde machte er den 20 Teilnehmern klar, worauf es bei der Selbstverteidigung ankommt. „Ihr müsst immer mit beiden Beinen auf dem Boden stehen. Sobald eines in der Luft ist, habt ihr kein Gleichgewicht mehr“, erklärt Groß.

Bis in den späten Abend ist im Hochschulsport-Zentrum Betrieb. Bei den Softballerinnen ist das Training inzwischen vorbei, auch die Akrobaten haben ihre Stunde beendet. Kursleiterin Nadine Kubusch freut sich, dass wieder viele Neulinge dabei waren. „Alle sind motiviert, jedes Semester bringen uns wieder neue Leute.“

Neue Sportarten

Am Hochschulsport Lübeck dürfen alle Studierenden und Mitglieder der Universität zu Lübeck einschließlich Universitätsklinikum, der Fachhochschule Lübeck, der Musikhochschule Lübeck und der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung — Fachbereich Bundespolizei — teilnehmen. Etwa 70 Sportarten werden unter anderem mit Unterstützung von Vereinen angeboten. Neu ist beispielsweise Bowling und Slacklining.

• Infos: hochschulsport-luebeck.de

Von Beke Zill

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