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Mini-U-Boote spüren Meereswirbel auf

Lübeck Mini-U-Boote spüren Meereswirbel auf

Uni-Institut für Technische Informatik an Expedition „Uhrwerk Ozean“ beteiligt – Schwarmeffekt als Ziel.

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„Monsun“ ist ein zirka 60 Zentimeter langer, zigarrenförmiger Roboter mit vier vertikalen und zwei horizontalen Propellern.

Quelle: UzL

Lübeck. Mit seinen schwarmfähigen Unterwasserrobotern „Monsun“ hat sich das Institut für Technische Informatik der Universität zu Lübeck erfolgreich an der meereswissenschaftlichen Expedition „Uhrwerk Ozean“

beteiligt (die LN berichteten). Das unter Leitung des Helmholtz- Zentrums Geesthacht gestartete Experiment diente der Erforschung von Meereswirbeln in der Ostsee. Für die Mini-U-Boote der Uni war es der erste richtige Einsatz auf der Ostsee.

Bei „Monsun“ handelt es sich um einen zirka 60 Zentimeter langen, zigarrenförmigen Roboter mit vier vertikalen und zwei horizontalen Propellern, der bis zu 20 Meter tief tauchen kann. Das Besondere ist, dass nicht – wie heute üblich – ein einziger Roboter, sondern mehrere Roboter nach dem biologischen Vorbild eines Schwarms gemeinsam eine Aufgabe erledigen. Dazu kommunizieren die Roboter, ähnlich wie Delphine, über akustische Signale miteinander. Mittels optionaler Sonden werden unter anderem Temperatur, Salzgehalt und Druck des Wassers gemessen. Der Vorteil eines Schwarms ist dabei, dass die Messungen schneller, effizienter und zuverlässiger möglich sind als mit einem einzelnen Roboter. Fällt zum Beispiel einer der Roboter aus, können die übrigen die Mission trotzdem fortsetzen.

In dem zwölftägigen Experiment, bei dem erstmalig weltweit ein Zeppelin für die Meeresforschung zum Einsatz kam, suchten die beteiligten Wissenschaftler im Gebiet zwischen Usedom und Bornholm nach Meereswirbeln, um diese zu vermessen. Die grundlegenden ozeanografischen Prozesse dieser kleinen Wirbel, die wie die Zahnräder eines großen Uhrwerks ineinandergreifen, sind nahezu unerforscht. „Die Kommunikation zwischen den beiden Robotern hat gut funktioniert“, stellt Uni-Forscher Benjamin Meyer fest, der „Monsun“ zusammen mit Cedric Isokeit entwickelt hat. Institutsleiter Prof. Erik Maehle fügt hinzu: „Der nächste Schritt wird es sein, weitere Unterwasserroboter fertigzustellen und so einem Schwarm näher zu kommen.“

LN

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