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OP-Planung mit Aorta aus dem 3-D-Drucker

Lübeck OP-Planung mit Aorta aus dem 3-D-Drucker

Lübecker Uni-Gefäßchirurgen entwickeln mit Medizintechnik-Firmen neue Behandlungsverfahren.

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Dr. Markus Kleemann leitet den Bereich Gefäßchirurgie der Lübecker Uni-Klinik für Allgemeine Chirurgie.

Quelle: TZL

Lübeck. Ob es um die Behandlung von Aussackungen der Hauptschlagader geht oder die Therapie der sogenannten Schaufensterkrankheit — „in sehr vielen Bereichen unseres Fachgebietes haben wir langjährige Erfahrung in hybriden Operationsverfahren, bei denen sowohl mit konventionellen als auch mit Schlüsselloch-Techniken gearbeitet wird“, erklärt Dr. Markus Kleemann. Der Mediziner leitet den Bereich Gefäßchirurgie der Lübecker Uni-Klinik für Allgemeine Chirurgie und sieht große Potenziale für eine enge Kooperation mit Medizintechnik-Firmen.

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Ein besonderes Interesse haben die Lübecker Gefäßexperten in den vergangenen Jahren für den Bereich der navigationsgeführten Untersuchungen und Eingriffe entwickelt. „Wir arbeiten unter anderem an einem neuen Verfahren zur minimal-invasiven Therapie des Aortenaneurysmas, bei dem wir die nötige Stent-Prothese mithilfe einer dreidimensionalen Glasfasernavigationstechnologie platzieren“, erläutert der 44-jährige Oberarzt. Der Prototyp eines solchen anspruchsvollen Echtzeit-Bildverarbeitungs- und Instrumentensystems werde gerade getestet.

Dabei kommt auch eine weitere Kernkompetenz der Lübecker Gefäßspezialisten zum Einsatz, das sogenannte 3-D-Rapid-Prototyping. In Zusammenarbeit mit Partner- Einrichtungen auf dem Lübecker Campus werden individuelle Modelle für Patienten — Beispiel eine Aorta — im 3-D-Drucker hergestellt, die eine exakte und effiziente Planung des späteren Eingriffs ermöglichen. „Die komplexe, zeitaufwendige Daten-Aufnahme und Bildsegmentierung, die für die geführte Navigation notwendig ist, findet also schon vor der Operation statt“, so Kleemann. Das gesamte Verfahren sei darauf ausgelegt, dass für den Patienten die Kontrastmittelgabe und die Strahlenbelastung gegenüber der klassischen zweidimensionalen Angiografie mit Durchleuchtung erheblich reduziert werde.

Große Entwicklungs- und Zukunftschancen sieht der Gefäßchirurg auch im Bereich der Ultraschall-Technologie. „Wenn es uns gelingt, Gefäßverengungen von außen durch hochfokussierten Ultraschall zu beheben, hätten wir ohne Operation eine große Entlastung für den Patienten erreicht. Solche Verfahren und Geräte werden kommen“, prophezeit Kleemann. rwl

Alle 14 Tage berichtet das Technikzentrum über Projekte, die den Wissenschafts- und Technologie-Standort Lübeck symbolisieren.

LN

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