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Studieren in Lübeck Roboter messen sich im Wettkampf
Thema S Studieren in Lübeck Roboter messen sich im Wettkampf
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20:56 02.01.2018
Natascha Koch studiert Medizinische Informatik und hat das FabLab mit aufgebaut. Bjarne Andersen studiert Medizinische Ingenieurwissenschaft. Quelle: Foto: Roessler
Lübeck

Nach den Regeln des japanischen Ringkampfs treten am 20. Januar im MFC I selbst konstruierte Roboter in einem Runden- und K.-o.-Turnier gegeneinander an. Der Roboter, der seinen Gegner aus der Sumo-Arena drängt oder am Ende der Runde näher an der Mitte ist, gewinnt. Neben dem Badass Competitor für den Sieger des Wettkampfes werden auch der Heart of Crowd als Publikumspreis und der King Loser für den letzten der Ausgeschiedenen, der im Kampf alle gegen alle noch fährt, vergeben.

Die Sumobots müssen selbst konstruiert und gebaut sein. Die Bewegungen in der Arena können entweder vom Konstrukteur gesteuert oder autonom erfolgen. Der Roboter darf maximal 1000 Gramm wiegen. Er darf nur mit Block-Batterien von maximal neun Volt angetrieben werden. Wie im Flugzeug gilt: keine Schusswaffen, keine Messer oder scharfen Gegenstände, weder Feuer noch Feuerwerkskörper und keine Flüssigkeiten außer Hydrauliköl.

Am OpenLab-Day immer freitags von 18 bis 22 Uhr unterstützen die Mitarbeiter des FabLabs alle Sumobot-Konstrukteure. Eigenes Basteln im SelfLab ist immer spontan möglich. Anmeldeschluss für die Wettkampfteilnehmer ist am 8. Januar. Die Startgebühr für die Sumobot Competition beträgt 30 Euro pro Team. Dafür gibt es Getränke- und Essensgutscheine sowie für die Aftershow-Party.

Das FabLab Lübeck ist eine offene High-Tech-Werkstatt für Universität und Fachhochschule. Sie bietet allen Interessenten Zugang zu Werkzeugen wie 3-D-Drucker, Lasercutter, CNC-Fräse und CNC-Drehmaschine. CNC steht für „Rechnergestützte numerische Steuerung“ (Computerized Numerical Control). Natürlich sind Standard-Werkzeuge wie Bandsäge und Bohrmaschine vorhanden.

Als Teil der internationalen Fab-

Lab-Gemeinschaft bietet das

FabLab Lübeck außerdem kompakte Einführungskurse für einen intuitiven und schnellen Einstieg in die Nutzung der Maschinen. Ganz egal, ob es um einen Prototypen für ein Start-up, um eine Abschlussarbeit im Studium oder einfach nur um Spaß am Tüfteln geht, im FabLab kann jede und jeder vorbeikommen und mitmachen. Im FabLab-Forum gibt es Tipps, Rat und Tat.

LN

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