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Uni-Hautärzte entwickeln Verfahren zur besseren Diagnostik und Therapie von Hautkrankheiten und Allergien.

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Prof. Enno Schmidt (v. l.), Prof. Karin Hartmann sowie Prof. Detlef Zillikens sitzen im Labor vor dem neuen Färbeautomaten.

Quelle: TZL

„Hautkrankheiten und Allergien beeinträchtigen die Lebensqualität der Patienten oft erheblich“, sagt der Chef der Lübecker Uni-Hautklinik, Prof. Detlef Zillikens, „wir entwickeln deshalb ständig neue Verfahren für eine bessere Erkennung von spezifischen, das Krankheitsbild erzeugenden Antikörpern im Körper eines Patienten.“ Bei diesem Bestreben setzt der Experte auf eine enge Kooperation mit Herstellern von Laborgeräten und Labordiagnostika und möchte dabei eine sogenannte Industrie- in-Klinik-Plattform aufbauen.

„Von unserer Seite kommen gut charakterisierte Patienten-Daten und -Proben. Und die Hersteller bringen die Expertise ein für die Produktion von geeigneten, sensitiven und spezifischen Nachweisstoffen und von neuen Geräten zur Bearbeitung von Gewebeproben und Seren“, erläutert Zillikens Kollege, Prof. Enno Schmidt, Direktor des Lübecker Instituts für Experimentelle Dermatologie. Die Dritte im Bunde ist Prof. Karin Hartmann, die sich auf das Thema Allergien spezialisiert hat. „Allergien werden weltweit immer häufiger, aber die Menschen reagieren regional auf ganz unterschiedliche Allergene, so dass hier ein weites Forschungsfeld vor uns liegt“, berichtet die Leiterin der Allergieabteilung der Hautklinik.

Die Experten unterstützen gegenwärtig unter anderem die Entwicklung eines Testgerätes, das die automatische Analyse von Antikörpern im Serum des Patientenblutes ermöglichen soll. Dabei kommt eine spezielle Technik zum Einsatz, die es erlaubt, gleich mehrere Allergene gleichzeitig und unabhängig voneinander zu analysieren. „Das macht diese Technologie mit ständiger Zugriffsmöglichkeit nicht nur praktischer und präziser bei der täglichen Laborarbeit, sondern auch schneller und wirtschaftlicher für das Labor“, so Schmidt.

Bei einer Gruppe von weniger verbreiteten Hautleiden, den blasenbildenden Autoimmundermatosen, haben die Lübecker Hautärzte bereits mehrere neue Behandlungssysteme gefunden, die auch kommerziell erhältlich sind und erfolgreich eingesetzt werden. In diesem Zusammenhang prüfen Zillikens und sein Team für einen Hersteller gegenwärtig auch einen neuen Färbeautomaten für Gewebeschnitte, der die Laborarbeit weiter optimieren soll. rwl

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