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Sie perfektionieren den „Ultraschall mit Licht“

Sie perfektionieren den „Ultraschall mit Licht“

An der Universität arbeitet eine neue Forschungsgruppe an der Weiterentwicklung der „OCT“-Bildgebung.

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Professor Robert Huber (2.v.r.) hat im Labor einige der Jungforscher versammelt: Simon Hagen (v.l.), Matthias Eibl und Tom Pfeiffer.

Quelle: TZL

Robert Huber ist seit zwei Jahren Professor am Uni-Institut für Biomedizinische Optik, das mit dem Medizinischen Laserzentrum Lübeck kooperiert. Der 42-jährige Physiker hat in den vergangenen zehn Jahren die optische Kohärenztomografie — kurz OCT, gern auch als „Ultraschall mit Licht“ bezeichnet — als Bildgebungsverfahren in der Medizin erheblich verbessert. Ein spezieller Laser sendet dazu Licht aus, das bis zu fünf Millionen mal pro Sekunde seine Farbe über einen weiten Bereich verändert. Beispielsweise kann jetzt ein Augenarzt dank dieser Technologie die gesamte Netzhaut des Patienten über einen Winkel von mehr als 100 Grad auch in der Tiefe und nicht nur an der Oberfläche sehen und beurteilen.

Gegenwärtig arbeitet die Forscher-Gruppe Huber in ihren Laborräumen im Multifunktionscenter auf dem Campus auch daran, die sogenannte intravaskuläre OCT voranzubringen. Mittels der extrem dünnen Glasfasern können neuartige OCT-Endoskope für die Katheteruntersuchung am Herzen eingesetzt werden. Auch hier ist dann eine vollständige 3 D-Rekonstruktion der Gefäße möglich. „Dabei können bei entsprechender Katheterbauweise mit neuesten Mini-Elektromotoren Abtastgeschwindigkeiten erreicht werden, die auch die unerwünschten Bild-Artefakte etwa durch das Schlagen des Herzens verhindern“, erklärt der Forscher.

Die Lübecker Arbeitsgruppe mit drei Doktoranden hat sich für die kommenden Forschungsjahre vor allem zwei Ziele gesetzt: Erstens soll die funktionierende Laser- Technologie perfektioniert werden, so dass auch direkte „Live“- Anwendungen am Patienten und eben nicht nur nachträgliche Auswertungen am Rechner möglich werden. Zweitens will Huber langfristig auch „molekulare Kontraste“ darstellen können.

Denn für die Diagnostik sei es wünschenswert, so viel Information wie möglich zu gewinnen. „Im klinischen Einsatz wäre dann eine multimodale Bildgebung am Patienten erstrebenswert, da so die Zellen weder präpariert noch gefärbt werden müssen“, so Huber. rwl

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