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Amt Trave-Land setzt auf Holzhäuser

Bad Segeberg Amt Trave-Land setzt auf Holzhäuser

Nicht nur der Kreis, auch das Amt Trave-Land ist fieberhaft auf der Suche nach Unterkünften für Flüchtlinge. „Wir machen uns Gedanken in alle Richtungen.

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Thomas Dziuk (57) ist stellvertretender Leiter des Amtes Trave-Land. *

Quelle: Dreu

Bad Segeberg. Nicht nur der Kreis, auch das Amt Trave-Land ist fieberhaft auf der Suche nach Unterkünften für Flüchtlinge. „Wir machen uns Gedanken in alle Richtungen. Wir sind schon in der Situation, dass wir die Gemeinden gar nicht mehr fragen können“, berichtet Thomas Dziuk, stellvertretender Leiter des Amtes.

Wenn der Kreis signalisiere, dass er an irgendeinem Objekt dran sei, „möchten wir nicht als Konkurrent auftreten“. Neuerdings setze man auf Holzhütten. Zurzeit verhandelt sein Amt mit der Firma Jorkisch, aber auch mit anderen Anbietern, berichtet Dziuk, um „kleine Wohneinheiten“ zu bauen. Das geplante „Kieler Modell“ in Bad Segeberg — hier sollen große Wohnhäuser für Flüchtlinge gebaut werden, die später schnell zu Seniorenwohnungen umgerüstet werden können — komme für ihn nicht in Frage. Dziuk: „Wir können in den Dörfern ja nicht dreigeschossige Wohnblöcke errichten.“ Auch möchte das Amt Trave-Land so lange wie möglich darauf verzichten, Container baukastenweise aufzustellen. Beheizbare Container seien zudem extrem teuer. Das Amt setzt auf Holz und suche jetzt „händeringend“

nach Häuser-Aufstellmöglichkeiten. Zwei Holzhäuschen nebeneinander bieten Obdach für acht Menschen. Das Amt hat ein Flüchtlingskontingent von 300.

wgl

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