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Fit & Gesund Gesundheits- und Krankenpflege am UKSH
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17:01 13.03.2019
Das Aufgabenspektrum der Gesundheits- und Krankenpfleger am UKSH ist breit gefächert. Quelle: Foto: elena_fedorina/stock.adobe.com
Lübeck

An den Campi Lübeck und Kiel arbeiten rund 5400 Gesundheits- und Krankenpfleger. Voller Engagement versorgen sie die Patienten. Assistieren bei Operationen und Untersuchungen. Übernehmen die digitale Dokumentation. Kurzum: Sie sind die konstanten Bezugspersonen und Ansprechpartner für Patienten und deren Angehörige. Um der verantwortungsvollen Rolle gerecht zu werden, bringen Gesundheits- und Krankenpfleger jeden Tag viel Empathie und Engagement mit in den Dienst. Denn moderne medizinische Versorgung kann nur mit Teams gelingen, die in der Pflege mehr sehen als einen Beruf. Am UKSH prägen Werte wie Menschlichkeit und Wertschätzung den Umgang mit den Patienten.

Die innere Überzeugung ihrer Kollegen und die abwechslungsreiche Arbeit begeistern auch junge Menschen, die am UKSH ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren. „80 Prozent von ihnen er entscheiden sich anschließend für eine Ausbildung im Gesundheitswesen“, sagt Gaby Wulf, Pflegedirektorin am Campus Lübeck. Sabine Richter, Pflegedirektorin am Campus Kiel fügt hinzu: „Schulabgänger können sich über facebook, twitter, instagram oder youtube über das UKSH als modernen Arbeitgeber informieren. Wer sich für eine Ausbildung interessiert: Ein paar Klicks auf dem Handy genügen, schon läuft die Bewerbung bei uns auf. Wir antworten innerhalb von 24 Stunden.“ Das UKSH bietet 800 Ausbildungsplätze an.

Auch im Bereich der Fort- und Weiterbildung ist das UKSH Vorreiter im Gesundheitswesen. Mitarbeiter haben die Chance, berufliche Kenntnisse an der UKSH Akademie zu vertiefen. Die Kurse und Seminare finden während der Arbeitszeit statt und die Gebühren trägt das UKSH. Während der Maßnahme wird der Monatslohn wie gewohnt weitergezahlt. Auf diese Weise bestens für die eigene berufliche Zukunft gewappnet, steht dem nächsten Karriereschritt nichts im Weg.

Ein weiteres Plus des UKSH: Es wurden verlässliche Rahmenbedingungen geschaffen, damit Mitarbeiter Job und Familie gut unter einen Hut bekommen. Dazu zählt unter anderem die Einrichtung eines sogenannten Pflege-Pools. Dort arbeiten erfahrene Pflegekräfte mit unterschiedlichen Qualifikationen, die kurzfristig krankheitsbedingte Ausfälle von anderen Gesundheits- und Krankenpfleger abpuffern und auf den jeweils betroffenen Stationen einspringen. Das dient der zuverlässigen Patientenversorgung. Und zugleich ermöglicht es dem Pflegepool-Team diverse Formen der Teilzeitarbeit. „Wir können jede Wochenstundenzahl oder individuell gewünschte Dienstzeitgestaltung ermöglichen“, sagt Gaby Wulf.

Jolanta Soroko, stv. Pflegerische Teamleitung Station 42 IMC (Kardiologie) am Campus Lübeck

Jolanta Soroko liebt es, „am Bett“ zu arbeiten. So nennen Gesundheits- und Krankenpfleger ihr breites Aufgabenspektrum auf den Stationen. Die Mutter von zwei Kindern hat an der UKSH Akademie berufsbegleitend eine Fortbildung zur IMC-Schwester gemacht. IMC steht für Intermediate Care, also eine besondere Art von Stationen. Patienten, die dort liegen, brauchen keine Intensivstation mehr, sind aber immer noch so instabil, dass man sie nicht auf Normalstationen verlegen kann. Danach hat sie noch eine Fortbildung zur stellvertretenden Pflegerischen Teamleitung draufgesattelt. „Mein Team ist sehr motiviert“, schwärmt sie. „Und viele von ihnen haben so wie ich Lust auf Fortbildung.“ Derzeit macht sie eine zweijährige Weiterbildung zur Leitung einer Pflegeeinheit. „Lernen hält fit“, sagt die 50-Jährige.

Karsten Wendt, Pflegemanager Pflegebereich L3 am Campus Lübeck

„Das UKSH ist mein Kiez“, sagt Karsten Wendt. Kein Wunder: Er ist schon in einem Kreißsaal des UKSH geboren worden. Hat am UKSH Gesundheits- und Krankenpfleger gelernt. Sich dort in seine Frau verliebt. Sogar einige der vier Kinder des Paares kamen im UKSH zur Welt. Bis heute spielt sich das Berufsleben des 46-Jährigen auf dem Campus Lübeck ab. Er hat sich in Etappen zum Pflegemanager und Dipl.-Betriebswirt mit Zusatzqualifikation BWL im Gesundheitswesen hochgearbeitet. Als solcher ist er Chef von 750 Mitarbeitern. Doch einer wie er hebt nicht ab: Wenn es etwas zu besprechen gibt, verlässt er sein Büro und trifft sich mit den Teams lieber auf den Stationen, für die er zuständig ist. Er will den Kontakt nicht verlieren – und überhaupt: „Ich regele die Dinge gern im direkten Gespräch.“

Lisa-Marie Schultz, Pflegerische Teamleitung Station 45b (Unfallchirurgie, Zentrum für Alterstraumatologie), Campus Lübeck

„Meine Weiterbildungen hätte ich allein gar nicht bezahlen können“, sagt Lisa-Marie Schultz. Das hat das UKSH für sie übernommen und ihr so zahlreiche Fortbildungen und Qualifikationen an der UKSH Akademie ermöglicht. „Bei einem früheren Arbeitgeber war das Thema Fortbildung sozusagen Privatvergnügen, das aus eigener Tasche und nach der Arbeit gestemmt werden musste“, erzählt sie. Die gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin wusste schon früh, dass das mittlere Management „ihr Ding“ ist. Heute ist sie Pflegerische Teamleitung und hat 23 Mitarbeiter an ihrer Seite. „Neben meinen organisatorischen und administrativen Aufgaben will ich aber auch den Bezug zur Basis behalten“ Wenn sie Dienstpläne erstellt, plant sie darum auch für sich selbst Dienste am Patientenbett mit ein. „Mein Beruf ist toll“, schwärmt sie. „Was gibt es Schöneres, als Menschen in Ausnahmesituationen zu unterstützen?“

Campus Lübeck Tel. 0451/ 500-0 www.pflegezeigtcharakter.de

Jessica Ponnath

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