Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Sportlerwahl Jetzt abstimmen! Wer wird LN-Sportlerin des Jahres?
Thema Specials Sportlerwahl Jetzt abstimmen! Wer wird LN-Sportlerin des Jahres?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:41 29.12.2017
Diese Sportlerinnen stehen zur Wahl - oder tragen Sie eine andere Favoritin Ihrer Wahl ein! Quelle: Collage: Haller
Anzeige

Das Fechten ist die Passion von Friederike Janshen. Mit dem Säbel ist sie gar eine Meisterin. Die Haupttrainerin beim Hanseatischen Fechtclub Lübeck (HFC) und dem FC Lütjensee zählt zu Deutschlands Besten. Von der Senioren-WM im slowenischen Maribor ist die A-Lizenz-Trainerin, die wieder in Lübeck wohnt und in Heiligenhafen als Vertretungslehrerin arbeitet, im Oktober mit Gold im Einzel - ihr sechster Titel - und Bronze mit dem Team (AK50) zurückgekehrt. Eine ähnlich „feine Klinge“ führt aber beispielweise auch Ulrike Lotze-Lange.

So können Sie mitmachen und gewinnen

Hier können Sie abstimmen!

Diese Preise gibt es zu gewinnen

Alle Infos zur Sportlerwahl veröffentlichen wir auf dieser Themenseite

Hier geht es zur Seite der neuen Sportshow Lübeck!

Mit dem Degen trumpfte die HFC-Fechterin bei den Para-Weltmeisterschaften groß auf, kam in der Kategorie C bis ins Finale und sicherte sich den Titel Vizeweltmeisterin.

Auf dem Rücken der Pferde liegt für Hanna Knüppel vom RFV Kisdorf Henstedt-Ulzburg das Glück der Erde, samt vieler Erfolge: Bei der DM der Jungen Vielseitigkeitsreiter im oberbayerischen Kreuth holte sie auf ihrem Holsteiner Wallach „Carismo“ den Einzeltitel. Im irischen Millstreet landete sie bei ihrer vierten EM-Teilnahme gleich zweimal ganz oben auf dem Podest, gewann ihren ersten EM-Einzeltitel und mit der deutschen U21-Equipe die Teamwertung. Die 20-jährige Kisdorferin, die auf „Calesco“ noch Landesmeisterin wurde, seit 2016 in Warendorf lebt und am Olympiastützpunkt zur Pferdewirtin ausgebildet wird, gilt als Deutschlands größte Hoffnung im Vielseitigkeitsreiten.

  Seit Jahren eine ständige Anwärterin auf vordere Plätze ist im Reitsport aber beispielsweise auch Springreiterin Inga Czwalina (Fehmarnschen RRV), die zudem in diesem Jahr im Reiterland Schleswig- Holstein den Landestitel gewann.

Klicken Sie sich durch diese Bildergalerie, um zu sehen, wer für die Wahl zum Sportler des Jahres nominiert wurde!

Unter den Triathleten ist Bettina Lange nicht nur eine äußerst erfolgreiche Einzelsportlerin, sondern als Kapitänin auch der „gute Geist“ im Frauen-Team des TSV Bargteheide Tri, das sich mit Rang vier im zweiten Jahr in der 2. Bundesliga Nord etabliert hat. Als Solistin holte die 48-jährige Bauingenieurin (Stadt Bargteheide) bei der Sprint-EM in Düseldorf Gold in der Altersklasse W45, wurde zudem in ihrer Altersklasse, aber auch im Vergleich aller Triathletinnen Sprint-Landesmeisterin. Der Start-Ziel-Sieg beim „3. Red Bull Tri Island“ (Amrum, Föhr, Sylt) ist ein weiterer, „besonderer Erfolg“ in 2017 für die Blondine, die neben ihrer Wettkampfvorberietung auch noch mit wöchentlich vier Einheiten als Trainerin im Schüler-, Jugend- und Erwachsenenbereich mithilft, die vereinseigenen Talente ans Zweitliga- Team heranzuführen. Eines davon ist Rike Kubillus, die für Bargteheide stetig unter den Top-10 in den Zweitliga-Wettkämpfen finishte - und nun sogar den Schritt in die Erstklassigkeit wagt. Die 24-jährige Studentin startet künftig für das Bundesliga-Team aus Hagen.

Seit Jahren dominiert Petra Lenz die nationale Konkurrenz im Para-Karate der Klasse „Cerebralparese Stehend“. In diesem Jahr siegte die 48-jährige Bad Schwartauerin vom Karate-Dojo Lübeck zum fünften Mal seit 2010 in der Disziplin Kata. Schweres Rheuma greift seit zehn Jahren ihre Kniegelenke an, die DM in Neumünster war ihr einziger Wettkampf in 2017, danach bekam sie ein neues Kniegelenk.

Im Kampfsport lässt auch Svenja Reimers nicht locker. Die 42-jährige Mitbegründerin der im Lübecker Budokan-Sportzentrum beheimateten Golden Hornets und White Dragons feierte 2017 ihr 25-jähriges Jubiläum als Kickboxerin und wurde auch aufgrund ihrer Erfolge (u.a. fünffache Masterklassen- bzw. Veteranen-Weltmeisterin im Leichtkontakt +65 kg) zur Bundestrainerin der World Karate & Kickboxing Commission (WKC) ernannt. 2017 holte Reimers u.a. je zwei Titel bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften (Damen und Veteranen), der German Medal Challenge und den Deutschen Meisterschaften (jeweils Leichtkonktakt und Pointfighting) und gewann Silber und Bronze (Veteraninnen Ü42 und Ü35 im Leichtkontakt) bei der WM in Florida.

  Aber auch Annemarie Stark kämpfte sich vor. Die vierfache Deutsche Meisterin vom Boxclub Lübeck holte DM-Bronze im Halbfliegengewicht (-48 kg). Dass sie sich im Halbfinale ungerecht beurteilt fühlte, steigert nur ihren Ehrgeiz auf dem Weg zu ihrem großen Ziel Box-WM 2018.

Bereits zu den besten Stand-Up- Paddlerinnen der Welt gehört Noelani Sach mit ihren erst 20 Jahren. Die dreimalige Gewinnerin der German SUP Challenge und Europameisterin aus Eutin belegte in diesem Jahr beim Mercedes-Benz World Cup in Scharbeutz Platz neun und wurde beim EUROtour-Event im finnischen Sieravuori auf einem 12-Kilometer-Kurs Zweite. Ganz oben auf dem Podest landete sie erneut beim SUP & Beachsports Festival auf Fehmarn im Long Distance Race.

Den Wohnort gewechselt, aber dem Rudern treu geblieben ist Annemieke Schanze. Nachdem die heute 20-Jährige vom Ratzeburger Ruderclub 2015 im Doppelzweier U19-WM-Gold gewonnen hatte, wechselte sie vom Skull- in den Riemenbereich, zog aus dem Lauenburgischen zum Studium nach Seattle (USA) und gewann bei der U23-WM Bronze im Vierer ohne Steuerfrau. Zusammen mit Schwester Calina sowie mit Ida Kruse (RV Münster) und Tabea Schendekehl (RC Dortmund) war erstmals ein Boot mit „US-Girls“ für den Deutschen Ruderverband am Start - alle studieren in Amerika. Im Familien-Duell hatte Annemieke die Nase übrigens knapp vorn, setzte sich bei der Ratzeburger Regatta im „Sister-Act“ im Zweier mit Schendekehl gegen Kruse und Calina Schanze durch, die natürlich dennoch gewählt werden kann.

Zum Synonym für das neue Selbstverständnis des TSV Trittau als Top-Team der Badminton-Bundesliga ist Priskila Siahaya geworden. Einst als Verstärkung für die zweite Mannschaft nach Südstormarn gekommen, wo sie in der Praxis von Abteilungsleiterin Sabina Persson eine Ausbildung zur Zahnarzthelferin absolviert, hat sich die 21-jährige Indonesierin zur festen Größe gemausert, spielte in der Saison 2016/17 mit 10:3-Siegen die beste Bilanz im Team und hatte damit großen Anteil daran, dass die Trittauer das Final Four und dort Platz 4 erreichten - das beste Ergebnis ihrer Vereinsgeschichte. In der aktuellen Saison ist sie mit 7:2-Siegen erneut eine Bank im TSV-Team. Und doch könnten auch ihre Teamkolleginnen Iris Tabeling als Trittaus Teamkapitänin oder mit Kilasu Ostermeyer eine weitere Doppelspezialistin (die zusammen noch ungeschlagen sind) eine besondere Anerkennung in Form Ihrer Stimme verdient haben.

Ebenfalls mit Top-Leistungen hat sich Rollkunstläuferin Emilia Zimermann vom REV Lübeck in 2017 aus der Juniorenklasse verabschiedet. Die 19-Jährige eröffnete die Saison im April beim „Chapatim Roller Cup“ im portugiesischen Matosinhos mit Silber im Pflicht- und Stiltanz sowie dem Sieg mit ihrer Solotanz-Kür zum Thema „Les Miserables“. Im Juli dominierte sie in Bayreuth die nationale Konkurrenz und verdiente sich mit zehn Punkten Vorsprung zum vierten Mal den DM-Titel. Schließlich vertrat Zimermann Deutschland im September bei den „World Roller Games“ in China und tanzte in Nanjing unter 27 Mitbewerberinnen auf Rang acht - zwei Plätze besser als beim WM-Debüt 2016.

Das sind unsere neun Vorschläge (plus ein paar Alternativen). Auf Position 10 auf dem Coupon können Sie aber auch jeder anderen Sportlerin, die in der LN-Region wohnt oder für einen hiesigen Klub startet, Ihre Stimme geben.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige