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Volksfestplatz: Prügelei um Waschmaschine

St. Gertrud Volksfestplatz: Prügelei um Waschmaschine

Zwei Flüchtlinge schlugen sich im Containerdorf — Die Polizei musste einschreiten. „Es gab eine Körperverletzung und wir haben die Strafanzeige aufgenommen“, so die Polizei.

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Im Containerdorf auf dem Volksfestplatz stritten sich zwei Flüchtlinge um eine Waschmaschine.

Quelle: Ulf-Kersten Neelsen

St. Gertrud. Im Containerdorf auf dem Volksfestplatz ist am Wochenende ein handfester Streit um eine Waschmaschine entbrannt. Die Polizei musste anrücken, weil sich am Eingang der Flüchtlingsunterkunft 30 Personen versammelt hatten. „Der Sicherheitsdienst hatte uns informiert“, sagt Polizeisprecher Stefan Muhtz. Demnach lief der Einsatz am Sonntag gegen 18.50 Uhr auf und konnte später ohne Auseinandersetzungen beendet werden.

Grund für das Tohuwabohu auf dem Volksfestplatz war eine vorangegangene Schlägerei zwischen zwei 27-Jährigen. Der Syrer und der Iraner hatten sich nach Polizeiangaben zuvor wegen einer Waschmaschine gestritten. „Es gab eine Körperverletzung und wir haben die Strafanzeige aufgenommen“, berichtet Behördensprecher Muhtz weiter. Die 30 Personen am Eingang waren nicht zur Unterstützung einer der beiden Streithähne gekommen, „es waren letztendlich Schaulustige“. Die Beamten forderten die Flüchtlingsgruppe auf, sich wieder in ihre Unterkünfte zu begeben.

Erst Anfang Dezember hatte die Polizei im Containerdorf zwei gleichzeitig ausgebrochene Massenschlägereien beenden müssen. Damals waren jeweils etwa 20 Menschen aufeinander losgegangen, hatten sich angeschrien und geschubst — drei Iraner wurden verletzt. Die Schlägereien lösten sich auf, als der Sicherheitsdienst beide Male dazwischenging.

Laut Polizei gab es auf dem Volksfestplatz zwischen dem 1. September und 15. Dezember insgesamt 41 Straftaten. Demnach wurden 24 durch Flüchtlinge, 16 zwischen Schutzsuchenden und eine von außerhalb gegen Flüchtlinge begangen. Demnach kam es zu neun einfachen und gefährlichen Körperverletzungen. Darüber hinaus gab es laut Statistik elf Diebstähle und Unterschlagungen, sieben Bedrohungen, acht Fälle von Betrug, drei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, zwei Widerstände gegen Polizisten und eine sexuelle Nötigung (die LN berichteten).

pah

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