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Diskussion um Flüchtlinge

Wismar Diskussion um Flüchtlinge

Der Bundestagsabgeordnete Frank Junge hatte zur Podiumsdebatte eingeladen.

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Frank Junge

Wismar. Mehr als 200 Besucher verfolgten am Dienstag im Wismarer Bürgerschaftssaal die Debatte zum Thema Flüchtlinge, zu der der Bundestagsabgeordnete Frank Junge (SPD) eingeladen hatte. Mit im Podium saßen Aydan Özoguz, die Staatsministerin für Migration, Integration und Flüchtlinge der Bundesrepublik, Ulrike Seemann-Katz, der Chefin des Flüchtlingsrates MV, Andreas Konen, Leiter der Malteser in MV, Martin Greiner, Leiter des Jobcenters Nordwestmecklenburg und Ahmad Rostom Agha, Flüchtling aus Syrien. Zwar hatte die Internetplattform „Wismar wehrt sich“

zu einer Kundgebung aufgerufen und angekündigt, an der Veranstaltung teilzunehmen. „Aber davon habe ich nichts gemerkt“, so Frank Junge. „Es steht außer Frage, dass wir das Thema kritisch behandeln müssen, denn es gibt noch genügend Punkte, an denen wir nachlegen müssen.“ Aber an der Tatsache, dass Deutschland helfen werde, gebe es nichts zu rütteln. „Was noch verbessert werden muss, ist die Vernetzung der zahlreichen Helfer, Organisationen und Initiativen untereinander. Jeder sollte von den Erfahrungen der anderen profitieren. Das funktioniert noch nicht überall“, bemerkte er.

Auch Frank Junge geht davon aus, dass der Flüchtlingsstrom im kommenden Frühjahr wieder ansteigen wird. Von einer Begrenzung der Zahlen hält er jedoch nichts. „Die Menschen fliehen vor Tod und Terror in ihren Ländern, wir können doch nicht einfach sagen bis hierher und dann ist aber Schluss.“

Michael Prochnow

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