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Auch die Oldesloer Jugendherberge möchte Flüchtlingen Quartier bieten

Bad Oldesloe Auch die Oldesloer Jugendherberge möchte Flüchtlingen Quartier bieten

Nach dem Einzug von 20 Personen in die Sporthalle soll es nun weitere Unterbringungsmöglichkeiten in der Oldesloer Jugendherberge geben, um Menschen aus Krisengebieten zu helfen.

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Quelle: LN-Archiv

Bad Oldesloe. Die Stadt Bad Oldesloe schafft kurzfristig neue Quartiere für Menschen aus Krisengebieten. Nachdem schon gestern damit begonnen wurde, die Sporthalle der Klaus-Groth-Schule für den Einzug von 20 Personen herzurichten, soll es nun weitere Unterbringungsmöglichkeiten in der Oldesloer Jugendherberge geben. Die Verhandlungen zur Nutzung des Hauses stehen laut der Oldesloer Stadtverwaltung vor dem Abschluss.

„Von den Behörden sind wir gefragt worden, ob wir Flüchtlinge aufnehmen können. Wir haben uns gern dazu bereit erklärt, schließlich haben Jugendherbergen eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Das Deutsche Jugendherbergswerk fühlt sich verpflichtet, Menschen in Not zu helfen. Ich denke, wir können einen Beitrag leisten, um den Flüchtlingen ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit zu geben“, sagt Angela Braasch-Eggert, Präsidentin des Deutschen Jugendherbergswerks. Das DJH helfe im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Die Jugendherberge, so erklärt Thomas Sobczak, Fachbereichsleiter Bürgeramt, biete den Vorteil, dass es dort auch Familienzimmer gebe, während die Turnhalle der Klaus-Groth-Schule nur für Einzelpersonen geeignet sei. Dort würden derzeit alles für sie wohnlich hergerichtet. Ursprünglich habe die Stadt das Objekt ausgewählt, um vorzusorgen, wenn neue Flüchtlinge über den Jahreswechsel eintreffen. Doch würden die ersten wohl schon ab dem 14. Dezember einziehen. Derzeit bekomme die Stadt wöchentlich zwischen zehn und 20 Personen zugewiesen. Da ihr Eintreffen stets zehn Tage vorher angekündigt werde, könne sich die Verwaltung darauf gut einstellen.

Während die Bewohner der Turnhalle an der Kurparkschule Zugang zur Lehrküche haben, gibt es in der Klaus-Groth-Schule keine Kochgelegenheit. „Um die Verpflegung sicherzustellen, werden wir einen Catering-Service organisieren“, sagt Thomas Sobczak. Eine externe Essensversorgung werde aber auch in der Jugendherberge nötig sein. Aufgrund eines Wasserschadens könne die Küche derzeit nicht genutzt werden.

Alle Aufgaben, die die Stadt versehen muss, laufen laut Sobczak koordiniert. Nur ein Problem habe es zwischenzeitlich mit der Mittagsverpflegung gegeben. „Doch dank der Kontakte, die wir auf der Bürgerversammlung geknüpft haben, war es möglich, in kürzester Zeit Leute zu finden, die sich darum ehrenamtlich kümmern“, sagt der Fachbereichsleiter.

dvd

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