Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 10 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Experten: Auch 2016 bleibt Schlepperei ein Milliardengeschäft

Wien Experten: Auch 2016 bleibt Schlepperei ein Milliardengeschäft

Die Schlepper sind nach Angaben von Experten ungeachtet verstärkter Fahndung auf den Flüchtlingsrouten sehr aktiv.

Voriger Artikel
Morddrohungen bei Pegida gegen Grünen-Politiker Beck
Nächster Artikel
CSU will Einreiseverbot für Flüchtlinge ohne Papiere

Auch im kommenden Jahr wird mit der Not von Flüchtlingen viel Geld verdient werden.

Quelle: Royal Australian Navy/archiv

Wien. Die Schlepper sind nach Angaben von Experten ungeachtet verstärkter Fahndung auf den Flüchtlingsrouten sehr aktiv.

„Keiner der Kriminellen will sich das Milliardengeschäft entgehen lassen“, sagte der Chef der Schlepperbekämpfung im österreichischen Bundeskriminalamt (BKA), Gerald Tatzgern, der Deutschen Presse-Agentur. Auch stärkere Kontrollen an den EU-Außengrenzen würden die Schlepper-Kriminalität nicht eindämmen. „Je stärker die Maßnahmen, umso mehr braucht es Schleuser“, sagte Tatzgern. 2015 seien in Österreich so viele Schleuser ins Netz gegangen, dass der Platz in den Gefängnissen knapp geworden sei. Für 2016 sei keine Entspannung zu erwarten.

Die Flüchtlinge blieben auf Schleuser angewiesen. „Man kann in Afghanistan oder Syrien nicht einfach seinen Rucksack packen und losziehen“, sagte der BKA-Experte. Der Preis für eine Flucht von Afghanistan nach Europa liege für eine vierköpfige Familie aktuell bei rund 30 000 Euro.


Europol zu neuer Ermittlungsstelle zur Migranten-Schleusung
weltweite Karte der Migration der IOM
UNHCR zu aktuellen Flüchtlingszahlen

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Internationale Flüchtlingspolitik
Bilder des Tages 2014-2016

Interessante, schöne, emotionale und schockierende Aufnahmen aus aller Welt - klicken Sie sich durch unsere Bilder des Tages!