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Neuer Schulhof: Kinder und Lehrer sollen Ideen einbringen

Ahrensbök Neuer Schulhof: Kinder und Lehrer sollen Ideen einbringen

Ahrensböker Ausschüsse verschieben jedoch Entscheidung auf September.

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„Wie sollen wir über etwas abstimmen, über das wir nichts wissen? Das ist ein Schuss in den Ofen.“Kurt Wilcken (CDU)

Ahrensbök. Holpriger Verlauf, wenige Beschlüsse: Trotz diverser wichtiger Themen auf der Tagesordnung schleppte sich die gemeinsame Sitzung der Ahrensböker Ausschüsse für Bauen, Energie und Verkehr sowie für Bildung, Jugend, Sport und Soziales streckenweise dahin und zeitigte wenig Ergebnisse. Grund für die gemeinsame Tagung war dabei der Punkt „Schulhofgestaltung“, wobei einige Ausschuss-Mitglieder offenbar mit der Vorstellung eines Konzeptes für das Außengelände der Arnesbokenschule gerechnet hatten.

Stattdessen stellten sich lediglich zwei Landschaftsarchitekten vor, ohne dass ein Konzept für das künftige Erscheinungsbild des Areals vorgelegt wurde. „Ein Schuss in den Ofen“, kommentierte Kurt Wilcken (CDU) dieses. Die grobe Planung sieht vor, dass der Schulhof in den kommenden Jahren für etwa 400000 Euro umgestaltet wird, wobei die Wünsche der Kinder, Lehrer und der Erzieher der anliegenden Kindergärten berücksichtigt werden sollen. Wer den Auftrag für ein Konzept erhält, soll nun während der nächsten Sitzung des Bauausschusses am 21. September entschieden werden.

Zur Sprache kam zudem die schwierige Verkehrssituation, die rund um die Schule herrscht, wenn Eltern morgens ihre Kinder mit dem Auto bringen. Ein Vorschlag der FWG: Man möge doch bei einem nahe liegenden Discounter anfragen, ob dessen Parkplatz nicht für die kurzfristige „Anlieferung“ der Schüler genutzt werden könnte. Die Verwaltung will das Problem nach den Ferien mit dem Schulelternbeirat diskutieren.

Ebenfalls auf den 21. September verschoben die Ausschuss-Mitglieder einen Beschluss zur Modernisierung von Heizungs- und Lüftungstechnik im Bürgerhaus. Ein Ingenieurbüro hat drei Varianten entwickelt, die zwischen 31000 und 135000 Euro kosten sollen. Der Bauausschuss-Vorsitzende Volker Ziske (FWG) brachte zudem eine weitere Variante für 25000 Euro ins Gespräch.

Grünes Licht erhielt die Verwaltung jedoch nach längerer Debatte für eine weitere Bauvoranfrage für ein neues Feuerwehrgerätehaus in Böbs am Standort des jetzigen Gebäudes der Wehr. In Böbs schwelte jahrelang ein Streit mit einer Nachbarin über die Nutzung des Hauses und den damit verbundenen Geräuschpegel. Ein aktuelles Schallgutachten kommt allerdings zu dem Schluss, dass ein neues Gerätehaus am bisherigen Standort gebaut werden kann, wenn die Süd- und die Ostseite des Parkplatzes Lärmschutzwände erhalten. Horst Stieglitz (CDU) plädierte zwar für einen alternativen Standort, konnte sich damit aber nicht durchsetzen. „Es gibt in Böbs seit geraumer Zeit ein gutes Miteinander“, erklärte Bürgermeister Andreas Zimmermann (parteilos).

latz

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