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Effizienter arbeiten: Prioritäten setzen im Job
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Hamburg Effizienter arbeiten: Prioritäten setzen im Job

Wer das kann, behält den Überblick. Klingt simpel - nun müssten Arbeitnehmer nur noch wissen, wie sie sinnvoll priorisieren. Die Weisheiten eines ehemaligen US-Präsidenten helfen hier weiter.

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Hier noch ein neues Projekt, dort schnell die Unterlagen überprüfen: Nur wer im Job zwischen wichtig und unwichtig unterscheiden kann, arbeitet effizient.

Quelle: Britta Pedersen

Hamburg. Wenn die Aktenberge schon die Sicht versperren und der Chef bereits mit neuen Aufgaben um die Ecke kommt, fragen sich viele Arbeitnehmer: „Wie soll ich das nur schaffen?“ Häufig ist dann Priorisieren das Zauberwort.

Aber wie funktioniert das überhaupt - dieses Priorisieren? Karriereberaterin Hanne Bergen aus Hamburg empfiehlt das Eisenhower-Prinzip. Die Technik geht auf den ehemaligen US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower zurück. Angeblich soll er sein hohes Arbeitspensum mit diesem Verfahren bewältigt haben.

Arbeitnehmer teilen sich Aufgaben dabei in vier Kategorien ein. Die erste lautet „wichtig und dringlich“. „Das ist Priorität A“, sagt Bergen. „Das mache ich selbst und sofort.“ Die zweite Kategorie lautet „wichtig, aber nicht dringlich“. Solche Aufgaben sollten Arbeitnehmer ebenfalls selbst erledigen, aber nicht sofort. Stattdessen sollten sie frühzeitig einplanen, wann sie diese bearbeiten. Ist etwas „nicht wichtig, aber dringlich“ können Arbeitnehmer die Aufgabe delegieren. Aufgaben, die „weder wichtig noch dringlich“ sind, bearbeiten sie gar nicht. „Das kann in den Papierkorb“, rät Bergen.

Die Expertin empfiehlt, bei all dem Stress nie das größere Ziel aus den Augen zu verlieren. Wer das im Hinterkopf hat, kann viel besser zwischen wichtig und unwichtig unterscheiden. Falsch ist, wenn Arbeitnehmer nur noch reagieren. „Wenn ich selbst das Steuer in der Hand habe, macht die Arbeit auch viel mehr Spaß“, findet Bergen. Sie rät außerdem dazu, bekannte Ratschläge auch mal umzudrehen. Statt „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ können Arbeitnehmer es auch andersherum machen. Manchmal spornt das Kreativität und Leistungsvermögen an.

dpa

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