Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 3 ° Regen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Minijobberinnen haben bei Schwangerschaft gleiche Rechte
Was kann ich wo studieren? Welcher Beruf passt zu mir? Hier informieren wir Sie über alles Wissenswerte zum Thema Studium und Beruf.

Bochum Minijobberinnen haben bei Schwangerschaft gleiche Rechte

Werden Minijobberinnen schwanger, stellt sich die Frage: Wie ist das bei ihnen eigentlich mit dem Mutterschutz? Und wie regelt sich das mit dem Verdienstausfall?

Voriger Artikel
Immer mehr Studenten müssen sich einen „Prof“ teilen
Nächster Artikel
Studie: Kollegen wichtig für kreative Einfälle im Büro

Auch Frauen, die einen Minijob ausüben, haben bei einer Schwangerschaft ein Recht auf Mutterschutz und einen Verdienstausgleich.

Quelle: Andrea Warnecke

Bochum. Sind Minijobberinnen schwanger, haben sie im Prinzip die gleichen Rechte wie in Vollzeit beschäftigte Arbeitnehmerinnen. Darauf weist die Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See in ihrem Magazin „Tag“ (Ausgabe 4/2015) hin.

Dazu gehört etwa, dass Arbeitgeber Schwangere in den letzten sechs Wochen vor der Entbindung und bis zum Ablauf der achten Woche nach der Entbindung nicht beschäftigen dürfen, bei Früh- und Mehrlingsgeburten sind es sogar zwölf Wochen nach der Geburt.

Minijobberinnen haben außerdem einen Anspruch auf Verdienstausgleich für diese Zeit. In Vollzeit angestellte Arbeitnehmerinnen bekommen in der Regel einen Ausgleich in voller Höhe. Bei Minijobberinnen muss man zwei Fallkonstellationen unterscheiden:

- Eigene Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung: Frauen, die selbst krankenversichert sind, müssen bei einem 450-Euro-Job während der Schutzfristen in der Regel keine finanziellen Einbußen hinnehmen. Sie bekommen einen Ausgleich in voller Höhe.

- Ohne eigene Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung: In diesem Fall sind Einbußen möglich. Einen Teil des Mutterschaftsgelds erhalten Frauen vom Bundesversicherungsamt, einen anderen Teil vom Arbeitgeber. Der zahlt allerdings nur, wenn das Nettoentgelt aus dem Minijob bis zum Beginn der Schutzfrist 390 Euro netto pro Monat im Schnitt überschritten hat. Ist das nicht der Fall, bekommen sie maximal 210 Euro durch das Bundesversicherungsamt und müssen so möglicherweise Einbußen hinnehmen.


Infos zum Mutterschaftsgeld

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Studium und Beruf
  • Events & Veranstaltungen

    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe. mehr

  • Reisetipps
    Unser Reiseportal

    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber. mehr

  • Lifestyle
    Unser Lifestyle-Portal

    Unser Lifestyle-Portal mit nützlichen News und Tipps: Informieren Sie sich über Mode, Beauty und aktuelle Trends. Mehr Schwung, mehr Spaß... mehr

  • Essen & Trinken

    Tipps & Tricks, Rezepte und kulinarischer Genuss: Alles rundum das Thema Essen & Trinken finden Sie hier. mehr

Sudoku

Bleiben Sie geistig aktiv – mit japanischem Gehirnjogging.

Termine

Ausstellungen, Theater, Konzerte und mehr in Lübeck und Umgebung.